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Was für ein Marathon-Finish (Vienna City Marathon)


Mary Keitany stürmt zum Sieg in New York, Lelisa Desisa gewinnt nach spannender Entscheidung

Lelisa Desisa und Mary Keitany sind die Sieger des New York-Marathons. Ein dramatischer Kampf bei den Männern und eine grandiose zweite Streckenhälfte bei den Frauen prägten das Rennen. Bei sehr guten Wetterbedingungen erzielten beide auf der schwer zu laufenden, welligen Strecke für New Yorker Verhältnisse hochklassige Zeiten. Der 28-jährige Äthiopier Desisa setzte sich in einer packenden Schlussphase mit 2:05:59 Stunden ganz knapp vor seinem am Schluss stark aufkommenden Landsmann Shura Kitata durch, der nur zwei Sekunden später die Ziellinie im Central Park überquerte. Desisas Siegzeit ist die zweitbeste Zeit in der Geschichte des New York-Marathons, der mit über 50.000 Läufern das größte Rennen über die 42,195 km weltweit ist und zum 48. Mal stattfand. Dritter wurde der kenianische Titelverteidiger Geoffrey Kamworor mit 2:06:26.

Im Rennen der Frauen meldete sich knapp zwei Jahre vor den Olympischen Spielen in Tokio 2020 Mary Keitany in der Weltspitze zurück. Die 36-jährige Kenianerin lief in der zweiten Hälfte des Rennens allen davon und gewann in starken 2:22:48 Stunden mit großem Vorsprung vor ihrer Landsfrau Vivian Cheruiyot, die nach 2:26:02 im Ziel war. Rang drei belegte Titelverteidigerin Shalane Flanagan (USA) mit 2:26:22.

Für Mary Keitany war es bereits der vierte Sieg beim New York-Marathon nach 2014, 2015 und 2016. Nur Norwegens verstorbene Laufsport-Legende Grete Waitz hat mit neun Siegen noch öfter in New York gewonnen als Keitany. Die britische Weltrekordlerin Paula Radcliffe hat dreimal in New York triumphiert. Die Kenianerin verpasste den 15 Jahre alten Streckenrekord ihrer Landsfrau Margaret Okayo um lediglich 17 Sekunden und erzielte die zweitschnellste je in New York gelaufene Zeit. Mary Keitany hat damit gezeigt, dass mit ihr zu rechnen ist, wenn es 2019 und 2020 darum gehen wird, einen der drei kenianischen Startplätze für den Olympia-Marathon zu ergattern.

Das Rennen der Frauen: Mary Keitany läuft zweite Hälfte in 66:58

Nachdem Mary Keitany vor eineinhalb Jahren den London-Marathon in der Afrika-Rekordzeit von 2:17:01 Stunden gewonnen hatte, lief es nicht mehr nach Wunsch für die Kenianerin. Vor einem Jahr war sie in New York die große Favoritin, erwischte jedoch einen schlechten Tag. Als Zweite musste sie sich in 2:27:54 der US-Amerikanerin Shalane Flanagan geschlagen geben, nachdem sie in der Schlussphase überraschend eingebrochen war. In London lief sie in diesem Frühjahr auf Weltrekordkurs. Doch auch hier brach Mary Keitany bei hohen Temperaturen ein und wurde am Ende nur Fünfte in 2:24:27.

Dieses Mal wählte Mary Keitany eine andere Herangehensweise und hielt sich auf der ersten Hälfte zurück. Da zunächst auch keine andere Läuferin das Tempo forcierte, wurde die Halbmarathonmarke erst nach 1:15:50 Stunden erreicht. Neun Läuferinnen gehörten zur Führungsgruppe. Doch das Bild änderte sich schnell. Die Halbmarathon-Weltmeisterin Netsanet Gudeta (Äthiopien), die eine Marathon-Bestzeit von 2:29:15 aufweist, forcierte nach Kilometer 22 das Tempo. Nur Keitany und die Rom-Marathon-Siegerin Rahma Tusa (Äthiopien) folgten Gudeta. Auch Vivian Cheruiyot, die in diesem Frühjahr den London-Marathon gewonnen hatte, ging das extrem hohe Tempo nicht mit. Die Kenianerin lief am Ende jedoch noch auf Rang zwei nach vorne, während Gudeta nach 27 km zurückfiel und später aufgab. Tusa konnte bis etwa 29 km mit Keitany mithalten. Dann war auch die Äthiopierin geschlagen. Sie kam am Ende aber immerhin noch als Fünfte ins Ziel.

Mary Keitany lief ein unglaubliches Tempo, das zeigt, dass sie nach wie vor eine Kandidatin ist für den Weltrekord (2:15:25). Den 10-km-Abschnitt von 25 bis 35 lief sie in 30:53 Minuten. Die zweite Hälfte absolvierte Keitany in 66:58 Minuten. Keine andere Frau lief jemals in einem Marathon den zweiten Abschnitt so schnell. Und mit dieser Zeit würde sie die meisten internationalen Halbmarathonläufe gewinnen. „Ich bin ein schönes Rennen gelaufen“, erklärte Mary Keitany, nachdem sie in 2:22:48 mit über drei Minuten Vorsprung gewonnen hatte und sich dafür insgesamt eine Prämie von 145.000 US-Dollar verdiente. „Es ging mir heute nur um den Sieg, nicht um den Streckenrekord.“

Das Rennen der Männer: Desisa siegt im fünften Versuch

Im ersten Teil des Rennens war es immer wieder Shura Kitata, der sich an die Spitze setzte und für Tempo sorgte. Der Äthiopier, der vor einem Jahr den Mainova Frankfurt-Marathon gewonnen hatte und dann in diesem April Rang zwei beim hochkarätigen London-Marathon belegt hatte, lief mehrmals ein paar Sekunden vor der Spitzengruppe. In einem Rennen das traditionell ohne Tempomacher stattfindet, kostet eine solche Renntaktik allerdings auch Kraft. Und vielleicht fehlten Kitata am Ende genau diese Reserven zum Sieg.

In 63:55 Minuten führte Kitata das Feld durch die Halbmarathon-Marke. Zwei Sekunden hinter ihm liefen neben Titelverteidiger Kamworor und Desisa auch noch Tamirat Tola (Äthiopien) sowie Festus Talam (Kenia), die ebenfalls zum kleinen Kreis der Favoriten zählten. Bis zur 30-km-Marke (1:30:20 Stunden) blieben diese fünf Athleten an der Spitze, dann verlor Talam den Kontakt. Kurz nach Kilometer 35 (1:45:19) war es Tola, der nicht mehr mithalten konnte. Und weitere zwei Kilometer später schien auch Kitata geschlagen.

Bei Kilometer 40 sah Kamworor wie der Sieger aus, denn Desisa schien Mühe zu haben, dem Kenianer zu folgen. Doch es war der Äthiopier, der sich dann vom Titelverteidiger lösen konnte. Damit war die Entscheidung aber noch nicht gefallen, denn Kitata kam von hinten immer näher heran. Nachdem er zunächst Kamworor überholt hatte, schloss er 800 Meter vor dem Ziel zu Desisa auf. Wieder sah es so aus, als ob Desisa dieses Rennen nicht gewinnen wird. Doch wiederum konnte der Äthiopier reagieren und am Ende einen knappen Vorsprung ins Ziel retten.

Für Lelisa Desisa, der sich inklusive einer Zeitprämie in New York 145.000 US-Dollar verdiente, war es ein Sieg im fünften Anlauf. In den letzten vier Jahren war er in New York einmal Zweiter (2014), zweimal Dritter (2015 sowie 2017), und einmal kam er nicht ins Ziel (2016). 2013 war Desisa ein beachtlicher Durchbruch gelungen: Er gewann sein Marathon-Debüt in Dubai mit seiner nach wie vor aktuellen persönlichen Bestzeit von 2:04:45, triumphierte dann in Boston, wo er 2015 nochmals gewann, und wurde Zweiter bei der WM. „In New York zu gewinnen, das ist ein Traum“, sagte Lelisa Desisa. „Ich war hier schon viermal und habe alles gegeben, um zu gewinnen.“

Ergebnisse, Männer:

1. Lelisa Desisa ETH 2:05:59
2. Shura Kitata ETH 2:06:01
3. Geoffrey Kamworor KEN 2:06:26
4. Tamirat Tola ETH 2:08:30
5. Daniel Wanjiru KEN 2:10:21
6. Jared Ward USA 2:12:24
7. Scott Fauble USA 2:12:28
8. Festus Talam KEN 2:12:40
9. Shadrack Biwott USA 2:12:52
10. Chris Derrick USA 2:13:08

Frauen:
1. Mary Keitany KEN 2:22:48
2. Vivian Cheruiyot KEN 2:26:02
3. Shalane Flanagan USA 2:26:22
4. Molly Huddle USA 2:26:44
5. Rahma Tusa ETH 2:27:13
6. Desiree Linden USA 2:27:51
7. Allie Kieffer USA 2:28:12
8. Lisa Weightman NZL 2:29:11
9. Mamitu Daska ETH 2:30:31
10. Belaynesh Fikadu ETH 2:30:47

VCM News. Text: JW/ race-news-service.com

Im Original hier erschienen: Was f?r ein Marathon-Finish


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New York City, USA, Marathon, Läufer, Verrazano Bridge, The Big 6, The Big Six, American Spirit / Shutterstock.com, American Spirit / Shutterstock.com, (© www.shutterstock.com)




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Warum ich laufe? Weil ich Stress abbauen will. Weil ich was für meine Gesundheit tun will. Weil ich sehr kreative Ideen beim Laufen entwickle. Weil ich gerne mit Gesprächspartnern laufe, statt sie im Kaffeehaus zu treffen. Weil ich laufen will. Ich bin ein Lustläufer. Keine Trainingsprogramme, nix. Keine Pläne. Sonst wäre der Spass weg. Pflichten hab ich eh genug. Nur eins: Wenn ich eine Startnummer habe, wird alles gegeben.

Und wofür steht Runplugged? "run" steht hier sogar irgendwie für alle, die Wege zurückzulegen haben; Ob sportlich oder einfach in der Bahn oder im Auto zur Arbeit. "Plugged" wiederum kann ebenfalls vieles bedeuten: Gute Musik hören oder interessante Informationen inhalieren. Oder einfach nur die eigenen Akkus aufladen, "pluggen" halt.

Es geht um die Kombination von Geo und Audio. Es geht um runplugged.com.

Ich bin ein begeisteter Runplugger seit fast 30 Jahren. Seit der Zeit, als der Sony Walkman Mitte der Achtziger mein Geniesserleben (und ich führe eines) verändert hat. Lasst Euch überraschen, welche Audiofiles wir für Euch parat haben und wie lässig ihr das mit Eurer Lieblingsmusik mischen könnt. Download: http://www.runplugged.com/app

Christian Drastil, Runplugged

Was für ein Marathon-Finish (Vienna City Marathon)


Mary Keitany stürmt zum Sieg in New York, Lelisa Desisa gewinnt nach spannender Entscheidung

Lelisa Desisa und Mary Keitany sind die Sieger des New York-Marathons. Ein dramatischer Kampf bei den Männern und eine grandiose zweite Streckenhälfte bei den Frauen prägten das Rennen. Bei sehr guten Wetterbedingungen erzielten beide auf der schwer zu laufenden, welligen Strecke für New Yorker Verhältnisse hochklassige Zeiten. Der 28-jährige Äthiopier Desisa setzte sich in einer packenden Schlussphase mit 2:05:59 Stunden ganz knapp vor seinem am Schluss stark aufkommenden Landsmann Shura Kitata durch, der nur zwei Sekunden später die Ziellinie im Central Park überquerte. Desisas Siegzeit ist die zweitbeste Zeit in der Geschichte des New York-Marathons, der mit über 50.000 Läufern das größte Rennen über die 42,195 km weltweit ist und zum 48. Mal stattfand. Dritter wurde der kenianische Titelverteidiger Geoffrey Kamworor mit 2:06:26.

Im Rennen der Frauen meldete sich knapp zwei Jahre vor den Olympischen Spielen in Tokio 2020 Mary Keitany in der Weltspitze zurück. Die 36-jährige Kenianerin lief in der zweiten Hälfte des Rennens allen davon und gewann in starken 2:22:48 Stunden mit großem Vorsprung vor ihrer Landsfrau Vivian Cheruiyot, die nach 2:26:02 im Ziel war. Rang drei belegte Titelverteidigerin Shalane Flanagan (USA) mit 2:26:22.

Für Mary Keitany war es bereits der vierte Sieg beim New York-Marathon nach 2014, 2015 und 2016. Nur Norwegens verstorbene Laufsport-Legende Grete Waitz hat mit neun Siegen noch öfter in New York gewonnen als Keitany. Die britische Weltrekordlerin Paula Radcliffe hat dreimal in New York triumphiert. Die Kenianerin verpasste den 15 Jahre alten Streckenrekord ihrer Landsfrau Margaret Okayo um lediglich 17 Sekunden und erzielte die zweitschnellste je in New York gelaufene Zeit. Mary Keitany hat damit gezeigt, dass mit ihr zu rechnen ist, wenn es 2019 und 2020 darum gehen wird, einen der drei kenianischen Startplätze für den Olympia-Marathon zu ergattern.

Das Rennen der Frauen: Mary Keitany läuft zweite Hälfte in 66:58

Nachdem Mary Keitany vor eineinhalb Jahren den London-Marathon in der Afrika-Rekordzeit von 2:17:01 Stunden gewonnen hatte, lief es nicht mehr nach Wunsch für die Kenianerin. Vor einem Jahr war sie in New York die große Favoritin, erwischte jedoch einen schlechten Tag. Als Zweite musste sie sich in 2:27:54 der US-Amerikanerin Shalane Flanagan geschlagen geben, nachdem sie in der Schlussphase überraschend eingebrochen war. In London lief sie in diesem Frühjahr auf Weltrekordkurs. Doch auch hier brach Mary Keitany bei hohen Temperaturen ein und wurde am Ende nur Fünfte in 2:24:27.

Dieses Mal wählte Mary Keitany eine andere Herangehensweise und hielt sich auf der ersten Hälfte zurück. Da zunächst auch keine andere Läuferin das Tempo forcierte, wurde die Halbmarathonmarke erst nach 1:15:50 Stunden erreicht. Neun Läuferinnen gehörten zur Führungsgruppe. Doch das Bild änderte sich schnell. Die Halbmarathon-Weltmeisterin Netsanet Gudeta (Äthiopien), die eine Marathon-Bestzeit von 2:29:15 aufweist, forcierte nach Kilometer 22 das Tempo. Nur Keitany und die Rom-Marathon-Siegerin Rahma Tusa (Äthiopien) folgten Gudeta. Auch Vivian Cheruiyot, die in diesem Frühjahr den London-Marathon gewonnen hatte, ging das extrem hohe Tempo nicht mit. Die Kenianerin lief am Ende jedoch noch auf Rang zwei nach vorne, während Gudeta nach 27 km zurückfiel und später aufgab. Tusa konnte bis etwa 29 km mit Keitany mithalten. Dann war auch die Äthiopierin geschlagen. Sie kam am Ende aber immerhin noch als Fünfte ins Ziel.

Mary Keitany lief ein unglaubliches Tempo, das zeigt, dass sie nach wie vor eine Kandidatin ist für den Weltrekord (2:15:25). Den 10-km-Abschnitt von 25 bis 35 lief sie in 30:53 Minuten. Die zweite Hälfte absolvierte Keitany in 66:58 Minuten. Keine andere Frau lief jemals in einem Marathon den zweiten Abschnitt so schnell. Und mit dieser Zeit würde sie die meisten internationalen Halbmarathonläufe gewinnen. „Ich bin ein schönes Rennen gelaufen“, erklärte Mary Keitany, nachdem sie in 2:22:48 mit über drei Minuten Vorsprung gewonnen hatte und sich dafür insgesamt eine Prämie von 145.000 US-Dollar verdiente. „Es ging mir heute nur um den Sieg, nicht um den Streckenrekord.“

Das Rennen der Männer: Desisa siegt im fünften Versuch

Im ersten Teil des Rennens war es immer wieder Shura Kitata, der sich an die Spitze setzte und für Tempo sorgte. Der Äthiopier, der vor einem Jahr den Mainova Frankfurt-Marathon gewonnen hatte und dann in diesem April Rang zwei beim hochkarätigen London-Marathon belegt hatte, lief mehrmals ein paar Sekunden vor der Spitzengruppe. In einem Rennen das traditionell ohne Tempomacher stattfindet, kostet eine solche Renntaktik allerdings auch Kraft. Und vielleicht fehlten Kitata am Ende genau diese Reserven zum Sieg.

In 63:55 Minuten führte Kitata das Feld durch die Halbmarathon-Marke. Zwei Sekunden hinter ihm liefen neben Titelverteidiger Kamworor und Desisa auch noch Tamirat Tola (Äthiopien) sowie Festus Talam (Kenia), die ebenfalls zum kleinen Kreis der Favoriten zählten. Bis zur 30-km-Marke (1:30:20 Stunden) blieben diese fünf Athleten an der Spitze, dann verlor Talam den Kontakt. Kurz nach Kilometer 35 (1:45:19) war es Tola, der nicht mehr mithalten konnte. Und weitere zwei Kilometer später schien auch Kitata geschlagen.

Bei Kilometer 40 sah Kamworor wie der Sieger aus, denn Desisa schien Mühe zu haben, dem Kenianer zu folgen. Doch es war der Äthiopier, der sich dann vom Titelverteidiger lösen konnte. Damit war die Entscheidung aber noch nicht gefallen, denn Kitata kam von hinten immer näher heran. Nachdem er zunächst Kamworor überholt hatte, schloss er 800 Meter vor dem Ziel zu Desisa auf. Wieder sah es so aus, als ob Desisa dieses Rennen nicht gewinnen wird. Doch wiederum konnte der Äthiopier reagieren und am Ende einen knappen Vorsprung ins Ziel retten.

Für Lelisa Desisa, der sich inklusive einer Zeitprämie in New York 145.000 US-Dollar verdiente, war es ein Sieg im fünften Anlauf. In den letzten vier Jahren war er in New York einmal Zweiter (2014), zweimal Dritter (2015 sowie 2017), und einmal kam er nicht ins Ziel (2016). 2013 war Desisa ein beachtlicher Durchbruch gelungen: Er gewann sein Marathon-Debüt in Dubai mit seiner nach wie vor aktuellen persönlichen Bestzeit von 2:04:45, triumphierte dann in Boston, wo er 2015 nochmals gewann, und wurde Zweiter bei der WM. „In New York zu gewinnen, das ist ein Traum“, sagte Lelisa Desisa. „Ich war hier schon viermal und habe alles gegeben, um zu gewinnen.“

Ergebnisse, Männer:

1. Lelisa Desisa ETH 2:05:59
2. Shura Kitata ETH 2:06:01
3. Geoffrey Kamworor KEN 2:06:26
4. Tamirat Tola ETH 2:08:30
5. Daniel Wanjiru KEN 2:10:21
6. Jared Ward USA 2:12:24
7. Scott Fauble USA 2:12:28
8. Festus Talam KEN 2:12:40
9. Shadrack Biwott USA 2:12:52
10. Chris Derrick USA 2:13:08

Frauen:
1. Mary Keitany KEN 2:22:48
2. Vivian Cheruiyot KEN 2:26:02
3. Shalane Flanagan USA 2:26:22
4. Molly Huddle USA 2:26:44
5. Rahma Tusa ETH 2:27:13
6. Desiree Linden USA 2:27:51
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