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08.10.2019

Lauferlebnis in den Tiroler Bergen (Werner Schrittwieser)


Die Tour de Tirol hat sich in den letzten Jahren bestens in der Trailrunning-Szene etabliert. Ein herausforderndes dreitägiges Event, bei dem die Teilnehmer an 3 Tagen insgesamt 75 Kilometer mit 3.500 Höhenmetern zurücklegen. Nachdem ich bereits beim Tour de Tirol-Meeting im Juni dieses Jahres mit dabei war, musste ich heuer natürlich auch zum ersten Mal zum Eventwochenende selbst nach Söll am Wilden Kaiser kommen. Aufgrund der Tatsache, dass ich wirklich NULL Berglauftraining und auch keine wirklich langen Einheiten in den Beinen hatte, wäre ein Gesamtstart alles andere als sinnvoll gewesen. So entschied ich mich den Kaisermarathon am Samstag auszulassen, dafür aber am Freitag beim Söller Zehner und auch am Sonntag beim Pölventrail zu starten.

Abendlauf zum Start ins Wochenende

Den Auftakt bildet wie gesagt der Söller Zehner am Freitagabend mit Start direkt im Ortszentrum von Söll. Von hier aus geht es über drei kupierte Runden zu je 2,9km mit jeweils einer kleinen Bergwertung. Wieder im Zentrum angekommen, folgt noch eine 1,3km lange Runde bis zum großen Festzelt nahe der Söller Bergbahn. Insgesamt sind auf den 10 Kilometern rund 250 Höhenmeter zu absolvieren. Beim Start regnet es noch leicht, doch nach wenigen Minuten ist Schluss damit und es herrschen perfekte Bedingungen für einen Abendlauf. Nicht nur der Lauf ist zum Genießen, denn bei der Ziellabe dürfen sich die Finisher über eine gscheite Tiroler Speckjause freuen. Als Finisher-Geschenk gibt es an Tag 1 leuchtend gelbe Race-Socken von JOL Sport.

Beim Hexenwasser ist Schluss

Beim Kaisermarathon am Samstag sind die Bedingungen jedoch wie im Vorfeld angekündigt alles andere als perfekt. Die Teilnehmer kämpfen mit Regen, Wind und kühlen Temperaturen. Das ist auch der Grund, warum das Rennen heuer nach gut 34 Kilometern beim Hexenwasser in Hochsöll beendet wird. Der letzte Anstieg mit den fehlenden knapp 8 Kilometern auf die Hohe Salve wäre zu gefährlich gewesen und so muss Veranstalter Martin Kaindl kurzfristig die Notbremse ziehen. Es ist aber definitiv die richtige Entscheidung an diesem Tag!
Ich kann den Tag nutzen, um auch ein wenig hinter die Kulissen zu blicken. Ich bin unter anderem beim Transport der Labestellen dabei. Hier sieht man auch mit welch logistischem Aufwand solch ein Event verbunden ist – mehr dazu gibt’s schon bald in einem eigenen Beitrag darüber. Anschließend sind wir dann noch unterwegs, um all jene Teilnehmer, die das Rennen aufgrund von Verletzungen, Kälteerscheinungen oder das Verpassen von Cut-Off-Zeiten vorzeitig beenden müsen, wieder sicher vom Berg ins Tal zu bringen.

Herrlicher Geländelauf: Der Pölventrail

Beim abschließenden Pölventrail am Sonntag ist dann aber zum Glück wieder Schluss mit dem Regen. Pünktlich um 9.00 Uhr mache ich mich gemeinsam mit über 500 Teilnehmern auf den Weg. Zur Sache geht es dann erstmals bereits nach rund 4 Kilometern, wo es im Gänsemarsch zick-zack nach oben geht. Aufgrund der Regenfälle des Vortags ist der Untergrund teils richtig weich und rutschig.

Nach der Labestelle im Steinbruch Bad Häring (rund KM14) wartet dann der härteste Abschnitt des Tages. Mitten durch den Wald geht es hinauf auf den höchsten Punkt des Trails – das Juffinger Jöchl auf 1.181 Meter, wo uns einige Zuschauer lautstark begrüßen. Nach einem kurzen Foto-Stopp geht’s anschließend wieder steil bergab. Wieder retour in Söll wartet nun noch die 1,3km lange Schleife (wie am Freitag) bis zum Ziel beim Festzelt. Aufgrund der Streckenänderung sind es heuer insgesamt gut 26 Kilometer mit 1.350 Höhenmeter. Nach der Speckjause am Freitag werden die Finisher bei der Ziellabe am Sonntag dann unter anderem mit 40 Meter Apfelstrudel verwöhnt. Passend zum Wetter gibt’s dann als Finisher-Geschenk noch eine coole Tour de Tirol Haube.

Rundum gelungenes Event

Das Resümee für meine erste Teilnahme bei der Tour de Tirol fällt äußerst positiv aus. Eine tolle Veranstaltung – perfekte Organisation und wunderschöne Strecken. Der Pölventrail am Sonntag ist ein Trailrun, wie man ihn sich wünscht. Richtig coole Natur- und Waldwege sorgen für ein unvergessliches Erlebnis. Auch wenn die Strecke wirklich sehr fordernd ist, nimmt man die Strapazen hier gerne auf sich.

Der Beitrag Lauferlebnis in den Tiroler Bergen erschien zuerst auf Running Schritti.


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Unser Hauptpartner beim Business Athlete Award, http://www.runplugged.com/baa . Die KTM Industries-Gruppe ist eine europäische Fahrzeug-Gruppe mit dem strategischen Fokus auf das globale Sportmotorradsegment und den automotiven high-tech Komponentenbereich. Mit ihren weltweit bekannten Marken KTM, Husqvarna Motorcycles, WP und Pankl zählt sie in ihren Segmenten jeweils zu den Technologie- und Marktführern.

>> Besuchen Sie 4 weitere Partner auf runplugged.com/partner

Werner Schrittwieser, Tirol




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Weitere Aktivitäten

Facebook https://www.facebook.com/runplugged.social.laufapp
Runplugged Business Athlete Award: http://runplugged.com/baa




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Volksrunplugged

  • 25.10.2019: S, 8.Salzburg Trailrunning Festival - Nightrun
  • 26.10.2019: T, Pillerseetal Halbmarathon
  • 26.10.2019: NÖ, 5.F/LIST Feistritztallauf
  • 26.10.2019: S, 23.St.Johanner Oktoberlauf
  • 26.10.2019: OÖ, 21.Donautal Halbmarathon & Volkslauf

>> Alle Termine und Infos


Run-Gsagt



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Das Infoblatt



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Ich bin ein begeisterter Runplugger

Willkommen bei runplugged.com
runplugged.com startete im Mai 2014 mit App und Website. Wir wollen uns an alle LäuferInnen* wenden, ob Einsteiger oder Profi. 

Warum ich laufe? Weil ich Stress abbauen will. Weil ich was für meine Gesundheit tun will. Weil ich sehr kreative Ideen beim Laufen entwickle. Weil ich gerne mit Gesprächspartnern laufe, statt sie im Kaffeehaus zu treffen. Weil ich laufen will. Ich bin ein Lustläufer. Keine Trainingsprogramme, nix. Keine Pläne. Sonst wäre der Spass weg. Pflichten hab ich eh genug. Nur eins: Wenn ich eine Startnummer habe, wird alles gegeben.

Und wofür steht Runplugged? "run" steht hier sogar irgendwie für alle, die Wege zurückzulegen haben; Ob sportlich oder einfach in der Bahn oder im Auto zur Arbeit. "Plugged" wiederum kann ebenfalls vieles bedeuten: Gute Musik hören oder interessante Informationen inhalieren. Oder einfach nur die eigenen Akkus aufladen, "pluggen" halt.

Es geht um die Kombination von Geo und Audio. Es geht um runplugged.com.

Ich bin ein begeisteter Runplugger seit fast 30 Jahren. Seit der Zeit, als der Sony Walkman Mitte der Achtziger mein Geniesserleben (und ich führe eines) verändert hat. Lasst Euch überraschen, welche Audiofiles wir für Euch parat haben und wie lässig ihr das mit Eurer Lieblingsmusik mischen könnt. Download: http://www.runplugged.com/app

Christian Drastil, Runplugged

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Lauferlebnis in den Tiroler Bergen (Werner Schrittwieser)


Die Tour de Tirol hat sich in den letzten Jahren bestens in der Trailrunning-Szene etabliert. Ein herausforderndes dreitägiges Event, bei dem die Teilnehmer an 3 Tagen insgesamt 75 Kilometer mit 3.500 Höhenmetern zurücklegen. Nachdem ich bereits beim Tour de Tirol-Meeting im Juni dieses Jahres mit dabei war, musste ich heuer natürlich auch zum ersten Mal zum Eventwochenende selbst nach Söll am Wilden Kaiser kommen. Aufgrund der Tatsache, dass ich wirklich NULL Berglauftraining und auch keine wirklich langen Einheiten in den Beinen hatte, wäre ein Gesamtstart alles andere als sinnvoll gewesen. So entschied ich mich den Kaisermarathon am Samstag auszulassen, dafür aber am Freitag beim Söller Zehner und auch am Sonntag beim Pölventrail zu starten.

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Ich kann den Tag nutzen, um auch ein wenig hinter die Kulissen zu blicken. Ich bin unter anderem beim Transport der Labestellen dabei. Hier sieht man auch mit welch logistischem Aufwand solch ein Event verbunden ist – mehr dazu gibt’s schon bald in einem eigenen Beitrag darüber. Anschließend sind wir dann noch unterwegs, um all jene Teilnehmer, die das Rennen aufgrund von Verletzungen, Kälteerscheinungen oder das Verpassen von Cut-Off-Zeiten vorzeitig beenden müsen, wieder sicher vom Berg ins Tal zu bringen.

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Und wofür steht Runplugged? "run" steht hier sogar irgendwie für alle, die Wege zurückzulegen haben; Ob sportlich oder einfach in der Bahn oder im Auto zur Arbeit. "Plugged" wiederum kann ebenfalls vieles bedeuten: Gute Musik hören oder interessante Informationen inhalieren. Oder einfach nur die eigenen Akkus aufladen, "pluggen" halt.

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Christian Drastil, Runplugged

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