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26.01.2020

Dubai Marathon setzt erste Richtmarken (Vienna City Marathon)


Worknesh Degefa läuft unter 2:20 Stunden, Debütant Olika Adugna überrascht in einem Rekord-Männerrennen

Die Äthiopierin Worknesh Degefa sorgte beim Dubai Marathon am Freitag, 24. Jänner für die hochkarätigste Leistung des Tages: Sie gewann mit einer Jahresweltbestzeit von 2:19:38 und setzte damit im Olympiajahr ein erstes, hochkarätiges Maß. Während sie bei ihrem zweiten Dubai-Triumph nach ihrem Debüt-Sieg 2017 mit deutlichem Vorsprung gewann, gab es bei den Männern einen spektakulären, knappen Zieleinlauf. Dabei triumphierte überraschend der äthiopische Debütant Olika Adugna in der Jahresweltbestzeit von 2:06:15 Stunden. Die ersten vier Läufer trennten lediglich drei Sekunden. Und es gab eine in der Geschichte des Marathons einmalige Dichte in der Spitze: Gleich elf Läufer erreichten Zeiten von unter 2:07 Stunden. Damit brach der Standard Chartered Dubai-Marathon seinen eigenen Rekord: 2012 hatten dort zehn Läufer Zeiten von unter 2:07 erreicht. Rahmenwettbewerbe über 4 und 10 km hinzugerechnet, gingen am Freitag rund 25.000 Läufer an den Start.

Finish wie bei Mittelstreckenrennen

Das Tempo war bei den Männern nicht so schnell wie erwartet, was mit den Wetterbedingungen am frühen Freitagmorgen zusammen hing. Bei ungünstig warmen Temperaturen von 20 Grad Celsius fiel der Startschuss. Eine große Gruppe von 24 Läufern erreichte den Halbmarathonpunkt nach 62:43 Minuten. Es waren dann nach 40 Kilometern immer noch elf Läufer im Rennen um den Sieg an der Spitze des Feldes. In einem Finish, das aussah wie bei einem Mittelstreckenrennen im Stadion, setzte sich schließlich der erst 20-jährige Olika Adugna durch.

Von eins auf elf in 19 Sekunden

Der Äthiopier verwies einen weiteren Debütanten auf Platz zwei: Eric Kiptanui (Kenia) lief nach 2:06:17 ins Ziel. Tsedat Abeje wurde Dritter und sein äthiopischer Landsmann Lencho Tesfaye belegte zeitgleich in 2:06:18 den vierten Platz. Ausschließlich Äthiopier folgten auf den Rängen fünf bis elf. Zwischen Platz eins und Rang elf lagen nur 19 Sekunden, die aber 100.000 Dollar wert waren. Diese Summe erhalten in Dubai die beiden Sieger, während das Preisgeld wie international gängig bei Platz zehn endet. Nachdem er bei Kilometer 25 noch ganz vorne dabei war, beendete der japanische Rekordhalter Suguru Osako (Bestzeit: 2:05:50) sein Rennen vorzeitig. Auch der schnellste Läufer im Feld, Soloman Deksisa, kam nicht ins Ziel: Der Äthiopier, der als einer der großen Favoriten mit einer Bestzeit von 2:04:40 nach Dubai gekommen war, gab bei Kilometer 40 auf.

„Ich habe mich gut gefühlt und immer daran geglaubt, hier gewinnen zu können. Natürlich bin ich überglücklich, dass es bei meinem Debüt geklappt hat“, sagte Olika Adugna, der in Dubai eine lange äthiopische Siegserie fortsetzte. Seit 2012 gab es in jedem Jahr einen äthiopischen Sieger im Männerrennen. Darunter waren eine ganze Reihe von Marathon-Debütanten. Erst vor einem Jahr war Getaneh Molla mit der Streckenrekordzeit von 2:03:34 Stunden sogar das schnellste Debüt aller Zeiten gelaufen.

Frauensiegerin war praktisch konkurrenzlos

Im Gegensatz zum Männerrennen lief bei den Frauen Worknesh Degefa von Anfang an praktisch konkurrenzlos an der Spitze. An der Halbmarathonmarke lag sie mit einer Zwischenzeit von 68:36 Minuten noch ungefähr im Bereich des Streckenrekordes von 2:17:08. Doch dann konnte die 29-jährige Favoritin das Tempo nicht mehr halten. Immerhin erreichte die äthiopische Marathon-Rekordlerin, die in Dubai vor einem Jahr als Zweite 2:17:41 gelaufen war, mit 2:19:38 zum dritten Mal in ihrer Karriere eine Zeit von unter 2:20 Stunden. Ihre Landsfrauen Guteni Shone und Bedatu Hirpa belegten die Ränge zwei und drei in 2:20:11 beziehungsweise 2:21:55 Stunden.

„Ich hatte vor rund einer Woche ein Rückenproblem, das leider jetzt während des Rennens zurückkam“, erklärte Worknesh Degefa, die nach dem Zieleinlauf medizinisch behandelt wurde. „Eigentlich wollte ich eine deutlich schnellere Zeit erreichen. Aber zumindest habe ich trotz der Schmerzen noch gewinnen können.“

Ergebnisse, Männer:
1. Olika Adugna ETH 2:06:15
2. Eric Kiptanui KEN 2.06:17
3. Tsedat Abeje ETH 2:06:18
4. Lencho Tesfaye ETH 2:06:18
5. Yitayal Atnafu ETH 2:06:21
6. Yihunilign Adane ETH 2:06:22
7. Aychew Bantie ETH 2:06:23
8. Seifu Tura ETH 2:06:26
9. Chalu Deso ETH 2:06:29
10. Zewudu Hailu ETH 2:06:31
11. Beshah Yerssie ETH 2:06:34
12. Zelalem Bacha BRN 2:07:09

Frauen:
1. Worknesh Degefa ETH 2:19:38
2. Guteni Shone ETH 2:20:11
3. Bedatu Hirpa ETH 2:21:55
4. Tigist Abayechew ETH 2:22:45
5. Dera Dida ETH 2:22:52
6. Hawi Feysa ETH 2:23:36
7. Bezunesh Deba ETH 2:26:59
8. Obst Abdeta ETH 2:29:30
9. Buze Diriba ETH 2:30:18
10. Risper Biyaki MEX 2:30:59

VCM News. Text: JW / race-news-service.com

Im Original hier erschienen: Dubai Marathon setzt erste Richtmarken


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Burj Khaleefa, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, Gebäude, hoch, groß, gross, Größe, Grösse, http://www.shutterstock.com/de/pic-226270069/stock-photo-dubai-skyline-with-burj-khaleefa-the-tallest-building-over-the-horizon.html, (© www.shutterstock.com)




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Und wofür steht Runplugged? "run" steht hier sogar irgendwie für alle, die Wege zurückzulegen haben; Ob sportlich oder einfach in der Bahn oder im Auto zur Arbeit. "Plugged" wiederum kann ebenfalls vieles bedeuten: Gute Musik hören oder interessante Informationen inhalieren. Oder einfach nur die eigenen Akkus aufladen, "pluggen" halt.

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Christian Drastil, Runplugged

26.01.2020

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Worknesh Degefa läuft unter 2:20 Stunden, Debütant Olika Adugna überrascht in einem Rekord-Männerrennen

Die Äthiopierin Worknesh Degefa sorgte beim Dubai Marathon am Freitag, 24. Jänner für die hochkarätigste Leistung des Tages: Sie gewann mit einer Jahresweltbestzeit von 2:19:38 und setzte damit im Olympiajahr ein erstes, hochkarätiges Maß. Während sie bei ihrem zweiten Dubai-Triumph nach ihrem Debüt-Sieg 2017 mit deutlichem Vorsprung gewann, gab es bei den Männern einen spektakulären, knappen Zieleinlauf. Dabei triumphierte überraschend der äthiopische Debütant Olika Adugna in der Jahresweltbestzeit von 2:06:15 Stunden. Die ersten vier Läufer trennten lediglich drei Sekunden. Und es gab eine in der Geschichte des Marathons einmalige Dichte in der Spitze: Gleich elf Läufer erreichten Zeiten von unter 2:07 Stunden. Damit brach der Standard Chartered Dubai-Marathon seinen eigenen Rekord: 2012 hatten dort zehn Läufer Zeiten von unter 2:07 erreicht. Rahmenwettbewerbe über 4 und 10 km hinzugerechnet, gingen am Freitag rund 25.000 Läufer an den Start.

Finish wie bei Mittelstreckenrennen

Das Tempo war bei den Männern nicht so schnell wie erwartet, was mit den Wetterbedingungen am frühen Freitagmorgen zusammen hing. Bei ungünstig warmen Temperaturen von 20 Grad Celsius fiel der Startschuss. Eine große Gruppe von 24 Läufern erreichte den Halbmarathonpunkt nach 62:43 Minuten. Es waren dann nach 40 Kilometern immer noch elf Läufer im Rennen um den Sieg an der Spitze des Feldes. In einem Finish, das aussah wie bei einem Mittelstreckenrennen im Stadion, setzte sich schließlich der erst 20-jährige Olika Adugna durch.

Von eins auf elf in 19 Sekunden

Der Äthiopier verwies einen weiteren Debütanten auf Platz zwei: Eric Kiptanui (Kenia) lief nach 2:06:17 ins Ziel. Tsedat Abeje wurde Dritter und sein äthiopischer Landsmann Lencho Tesfaye belegte zeitgleich in 2:06:18 den vierten Platz. Ausschließlich Äthiopier folgten auf den Rängen fünf bis elf. Zwischen Platz eins und Rang elf lagen nur 19 Sekunden, die aber 100.000 Dollar wert waren. Diese Summe erhalten in Dubai die beiden Sieger, während das Preisgeld wie international gängig bei Platz zehn endet. Nachdem er bei Kilometer 25 noch ganz vorne dabei war, beendete der japanische Rekordhalter Suguru Osako (Bestzeit: 2:05:50) sein Rennen vorzeitig. Auch der schnellste Läufer im Feld, Soloman Deksisa, kam nicht ins Ziel: Der Äthiopier, der als einer der großen Favoriten mit einer Bestzeit von 2:04:40 nach Dubai gekommen war, gab bei Kilometer 40 auf.

„Ich habe mich gut gefühlt und immer daran geglaubt, hier gewinnen zu können. Natürlich bin ich überglücklich, dass es bei meinem Debüt geklappt hat“, sagte Olika Adugna, der in Dubai eine lange äthiopische Siegserie fortsetzte. Seit 2012 gab es in jedem Jahr einen äthiopischen Sieger im Männerrennen. Darunter waren eine ganze Reihe von Marathon-Debütanten. Erst vor einem Jahr war Getaneh Molla mit der Streckenrekordzeit von 2:03:34 Stunden sogar das schnellste Debüt aller Zeiten gelaufen.

Frauensiegerin war praktisch konkurrenzlos

Im Gegensatz zum Männerrennen lief bei den Frauen Worknesh Degefa von Anfang an praktisch konkurrenzlos an der Spitze. An der Halbmarathonmarke lag sie mit einer Zwischenzeit von 68:36 Minuten noch ungefähr im Bereich des Streckenrekordes von 2:17:08. Doch dann konnte die 29-jährige Favoritin das Tempo nicht mehr halten. Immerhin erreichte die äthiopische Marathon-Rekordlerin, die in Dubai vor einem Jahr als Zweite 2:17:41 gelaufen war, mit 2:19:38 zum dritten Mal in ihrer Karriere eine Zeit von unter 2:20 Stunden. Ihre Landsfrauen Guteni Shone und Bedatu Hirpa belegten die Ränge zwei und drei in 2:20:11 beziehungsweise 2:21:55 Stunden.

„Ich hatte vor rund einer Woche ein Rückenproblem, das leider jetzt während des Rennens zurückkam“, erklärte Worknesh Degefa, die nach dem Zieleinlauf medizinisch behandelt wurde. „Eigentlich wollte ich eine deutlich schnellere Zeit erreichen. Aber zumindest habe ich trotz der Schmerzen noch gewinnen können.“

Ergebnisse, Männer:
1. Olika Adugna ETH 2:06:15
2. Eric Kiptanui KEN 2.06:17
3. Tsedat Abeje ETH 2:06:18
4. Lencho Tesfaye ETH 2:06:18
5. Yitayal Atnafu ETH 2:06:21
6. Yihunilign Adane ETH 2:06:22
7. Aychew Bantie ETH 2:06:23
8. Seifu Tura ETH 2:06:26
9. Chalu Deso ETH 2:06:29
10. Zewudu Hailu ETH 2:06:31
11. Beshah Yerssie ETH 2:06:34
12. Zelalem Bacha BRN 2:07:09

Frauen:
1. Worknesh Degefa ETH 2:19:38
2. Guteni Shone ETH 2:20:11
3. Bedatu Hirpa ETH 2:21:55
4. Tigist Abayechew ETH 2:22:45
5. Dera Dida ETH 2:22:52
6. Hawi Feysa ETH 2:23:36
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  • 29.02.2020: W, 13.Österreichisches Laufopening - Kids Run
  • 01.03.2020: W, 13.Österreichisches Laufopening
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