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12.07.2020

Peter Herzog siegt mit österreichischem 5-km-Straßenlaufrekord in Berlin (Vienna City Marathon)


Top-Rennen über 5.000 m auf der Bahn in Wien mit Bestzeiten für Vojta & Co

Marathon-Ass Peter Herzog siegte am Sonntag, 12. Juli bei einem 5-km-Straßenlauf in Berlin in neuer ÖLV-Rekordzeit von 13:54 Minuten. Der Salzburger war zu einem kleinen Eliterennen in Schmöckwitz im Südosten Berlins eingeladen und setzte sich gegen starke Konkurrenz durch. Zweiter wurde in Berlin Haftom Weldaj (Eritrea) in 14:12, Rang drei belegte René Menzel (Hannover Athletics) mit einer deutschen Jahresbestzeit von 14:16. Mit Rang vier in 14:17 musste sich Amanal Petros (TV Wattenscheid) zufrieden geben, der auf dieser flachen Strecke bei sehr guten Wetterbedingungen eigentlich die deutsche Bestzeit von Jens-Peter Herold brechen wollte. Herold, der am Sonntag das Startsignal für das Rennen gab, war 1990 eine Zeit von 14:09 gelaufen.

"Erfolg tut richtig gut"

"In Zeiten von Corona einen sportlichen Erfolg zu haben, das tut richtig gut", freute sich Peter Herzog. "Ich habe auf eine Zeit unter 14 Minuten gehofft, aber nicht gewusst, ob ich es schaffen kann, weil ich für diese Unterdistanzen nie richtig trainiert habe. Das Rennen war gut besetzt. Ich habe gewusst, es wird ein flotter Rennverlauf. Bei Kilometer 3,2 wollten die anderen Jungs noch etwas beschleunigen. Ich habe aber gesehen, dass sie nicht mehr viel zulegen konnten und bin dann davon gelaufen, um eine gute Zeit ins Ziel zu bringen. Es hat richtig Spaß gemacht", sagte er nach dem Lauf. Ab Montag folgt für Herzog nun ein vierwöchiges Höhentraining in St. Moritz mit der Hoffnung auf einen Marathonstart im Herbst.

Um angesichts der Corona-Krise und den geltenden Schutzbestimmungen Zuschaueransammlungen zu vermeiden, wurden vorab weder Ort noch Zeit des Rennens publiziert. Insgesamt waren rund 60 Läuferinnen und Läufer, aufgeteilt auf mehrere Rennen, am Start. Ein Update zu weiteren Resultaten aus Berlin folgt.

Herzog, der beim Berlin Marathon 2019 in 2:10:57 Stunden die Olympiaqualifikation schaffte, hatte bisher noch kein offizielles 5-km-Rennen bestritten. Den bisherigen österreichischen Rekord hielt Timon Theuer (DSG Wien) mit der Zeit von 14:26 Minuten, die er bei der VCM Winterlaufserie am 26. Jänner 2020 erzielt hat. Zum damaligen Zeitpunkt war jedoch nicht bekannt, dass der ÖLV auch im 5 km Straßenlauf Rekorde anerkennt. Generell werden erst seit 2019 international Rekorde über die 5-km-Distanz geführt. Diese Regeländerung basiert auf einem Beschluss des internationalen Leichtathletik-Verbandes World Athletics. Zuvor wurden über diese Strecke Bestzeiten gelistet.

Alina Reh mit europäischer Jahresbestzeit

Schnellste Frau in Berlin war Alina Reh. Sie hat den angepeilten deutschen 5-km-Rekord knapp verpasst. Der 23-jährigen Läuferin des SSV Ulm fehlten am Ende sechs Sekunden zu der Zeit von 15:16 Minuten, die Irina Mikitenko vor 20 Jahren aufgestellt hatte. Alina Reh gewann in 15:22 Minuten. Immerhin ist dies eine europäische Jahresbestzeit und die zweitschnellste Zeit des Jahres in der Welt.

„Ich habe was riskiert, aber es ging nicht ganz auf“, sagte Alina Reh, die das Rennen sehr schnell begann, dann jedoch auf den letzten beiden Kilometern einbrach. Eine sehr gute Leistung zeigte auch Caterina Granz (LG Nord Berlin), die in 15:32 die zweitschnellste Zeit erreichte. In einem weiteren von insgesamt vier Läufen über die 5-km-Distanz, bei denen jeweils die Coronavirus-Vorschriften mit Mindestabständen eingehalten wurden, gewann Christina Gerdes (SCC Events Pro-Team Berlin) mit 16:31.


Top-Rennen über 5.000 m auf der Bahn in Wien

Auf der Bahn gab es über 5.000 m bereits mehrere deutlich schnellere Zeiten von österreichischen Läufern. Eine davon wurden tags davor, am Samstag, 11. Juli, beim Austrian Top Meeting in Wien gelaufen. Bei kühler Witterung war dieses Rennen ein mitreißendes Finale für die „Mid Summer Track Night“ am LAZ Wien. 16 von 18 Läufern erzielten persönliche Bestzeiten, neun Österreicher blieben unter 15 Minuten. Hier die Ergebnisse dieses Laufs.

Andreas Vojta mit Bestzeit

Allen voran erzielte Andreas Vojta (team2012.at) in 13:36,95 Minuten eine neue persönliche Bestzeit (bisher 13:38,03). Nur der Deutsche Max Thorwirth war in 13:34,82 schneller. „Das war einfach nur geil, es hat riesig Spaß gemacht, hier zu laufen. Eine grandiose Veranstaltung“, freute sich Vojta, der einmal mehr seine starke Form unterstrich und aktuell Nummer 7 in Europas Jahresbestenliste auf dieser Distanz ist. Mit dem Sieg über 10.000 m am 26. Juni in Uster in der Schweiz in der damaligen Weltjahresbestleistung von 28:30,28 Minuten hat er bereits für Aufsehen gesorgt. Zudem war ihm am 8. Juni ein 1.500-m-Sieg in Prag gelungen. Im Februar konnte er in Istanbul den Titel des Balkanmeisters über 3.000m in der Halle erlaufen.

Es läuft!

Luca Sinn (Union St. Pölten) schaffte es in Wien ebenfalls unter die 14-Minuten-Marke. Der Hindernisspezialist erzielte starke 13:58,62. Auch Timon Theuer, der beim VCM sein Marathondebüt laufen wollte, zeigte mit persönlicher Bestzeit von 14:13,32 einen guten Auftritt nach einer längeren Phase ohne Wettkämpfe. Beachtlich das Rennen des jungen Emil Bezecny (DSG Wien). Das Nachwuchsläufer mit Jahrgang 2004 schaffte die zwölfeinhalb Stadionrunden in persönlicher Bestzeit von 14:55,25 Minuten. Mit dem gleichaltrigen Kevin Kamenschak, der am 3. Juli in Ybbs ausgezeichnete 14:49,7 Minuten gelaufen war, gibt es aktuell gleich zwei österreichische U18-Läufer, die 5.000 m unter 15 Minuten laufen.

Julia Mayer gewinnt packendes 3.000-m-Finish

Über 3.000 m der Frauen hatte Julia Mayer in einem dramatischen Finish das bessere Ende für sich. In 9:42,56 Minuten siegte sie hauchdünn mit 0,12 Sekunden Vorsprung auf Duathlon-Weltmeisterin Sandrina Illes (Union St. Pölten - 9:42,68). Mit Julia Hauser, Lotte Seiler und Cordula Lassacher bleiben drei weitere österreichische Läuferinnen unter der 10-Minuten-Marke. Hier die Ergebnisse.

Dass viele österreichische Langstreckenläufer sehr gut in Form sind, hat jüngst auch Victoria Schenk (LCU Euratsfeld) bewiesen. Die Marathonläuferin erzielte am 3. Juli in Ybbs eine starke Bestzeit von 16:26,5 Minuten über 5.000 Meter.

VCM News. Text: AM, JW / race-news-service.com

Im Original hier erschienen: Peter Herzog siegt mit österreichischem 5-km-Straßenlaufrekord in Berlin


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ÖLV-Nachrichten 02|2018, Peter Herzog




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Und wofür steht Runplugged? "run" steht hier sogar irgendwie für alle, die Wege zurückzulegen haben; Ob sportlich oder einfach in der Bahn oder im Auto zur Arbeit. "Plugged" wiederum kann ebenfalls vieles bedeuten: Gute Musik hören oder interessante Informationen inhalieren. Oder einfach nur die eigenen Akkus aufladen, "pluggen" halt.

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Peter Herzog siegt mit österreichischem 5-km-Straßenlaufrekord in Berlin (Vienna City Marathon)


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"Erfolg tut richtig gut"

"In Zeiten von Corona einen sportlichen Erfolg zu haben, das tut richtig gut", freute sich Peter Herzog. "Ich habe auf eine Zeit unter 14 Minuten gehofft, aber nicht gewusst, ob ich es schaffen kann, weil ich für diese Unterdistanzen nie richtig trainiert habe. Das Rennen war gut besetzt. Ich habe gewusst, es wird ein flotter Rennverlauf. Bei Kilometer 3,2 wollten die anderen Jungs noch etwas beschleunigen. Ich habe aber gesehen, dass sie nicht mehr viel zulegen konnten und bin dann davon gelaufen, um eine gute Zeit ins Ziel zu bringen. Es hat richtig Spaß gemacht", sagte er nach dem Lauf. Ab Montag folgt für Herzog nun ein vierwöchiges Höhentraining in St. Moritz mit der Hoffnung auf einen Marathonstart im Herbst.

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Herzog, der beim Berlin Marathon 2019 in 2:10:57 Stunden die Olympiaqualifikation schaffte, hatte bisher noch kein offizielles 5-km-Rennen bestritten. Den bisherigen österreichischen Rekord hielt Timon Theuer (DSG Wien) mit der Zeit von 14:26 Minuten, die er bei der VCM Winterlaufserie am 26. Jänner 2020 erzielt hat. Zum damaligen Zeitpunkt war jedoch nicht bekannt, dass der ÖLV auch im 5 km Straßenlauf Rekorde anerkennt. Generell werden erst seit 2019 international Rekorde über die 5-km-Distanz geführt. Diese Regeländerung basiert auf einem Beschluss des internationalen Leichtathletik-Verbandes World Athletics. Zuvor wurden über diese Strecke Bestzeiten gelistet.

Alina Reh mit europäischer Jahresbestzeit

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„Ich habe was riskiert, aber es ging nicht ganz auf“, sagte Alina Reh, die das Rennen sehr schnell begann, dann jedoch auf den letzten beiden Kilometern einbrach. Eine sehr gute Leistung zeigte auch Caterina Granz (LG Nord Berlin), die in 15:32 die zweitschnellste Zeit erreichte. In einem weiteren von insgesamt vier Läufen über die 5-km-Distanz, bei denen jeweils die Coronavirus-Vorschriften mit Mindestabständen eingehalten wurden, gewann Christina Gerdes (SCC Events Pro-Team Berlin) mit 16:31.


Top-Rennen über 5.000 m auf der Bahn in Wien

Auf der Bahn gab es über 5.000 m bereits mehrere deutlich schnellere Zeiten von österreichischen Läufern. Eine davon wurden tags davor, am Samstag, 11. Juli, beim Austrian Top Meeting in Wien gelaufen. Bei kühler Witterung war dieses Rennen ein mitreißendes Finale für die „Mid Summer Track Night“ am LAZ Wien. 16 von 18 Läufern erzielten persönliche Bestzeiten, neun Österreicher blieben unter 15 Minuten. Hier die Ergebnisse dieses Laufs.

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