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01.01.2021

Silvesterläufe in Bozen, Madrid und Barcelona (Vienna City Marathon)


Good bye 2020: Zum Jahresende fanden einige wenige Eliterennen statt

Selbstverständlich wurde gelaufen am letzten Tag des Jahres 2020. Bei strahlendem Sonnenschein in Österreich waren viele laufend unterwegs, um noch einmal gute Stimmung und Energie zu tanken. Doch es gab keine Veranstaltungen. Kein Silvesterlauf in Peuerbach oder sonst wo in Österreich. Allenfalls wurde virtuell gelaufen. Auch weltweit gab es zum Jahresende praktisch nur Absagen, darunter beim Silvesterlaufspektakel in Sao Paulo. Einige wenige Eliterennen fanden dennoch statt. In Bozen wurden Weltklassezeiten erzielt. Gelaufen wurde nicht wie sonst in der Altstadt, sondern im Verkehrssicherheitszentrum „Safety Park“. Was für ein sprechender Name für das Pandemie-Silvester. Auch in Madrid und Barcelona wurden Rennen für Spitzenläuferinnen und -läufer veranstaltet.

Bozen mit Weltklassezeiten und einem Überraschungssieger

Weltklassezeiten und einen Überraschungssieger gab es beim traditionellen Silvesterlauf Boclassic. Im Südtiroler Bozen setzte sich im 10-km-Rennen der Frauen die Vorjahressiegerin und Vize-Weltmeisterin über 5.000 m, Margaret Kipkemboi, durch. Die Kenianerin lief trotz sehr kalter Temperaturen um den Gefrierpunkt in hochklassigen 30:43 Minuten mit nur einer Sekunde Vorsprung ins Ziel und erzielte damit die fünftschnellste Zeit des Jahres über diese Distanz. Im Männerrennen über 5 km überraschte Oscar Chelimo die Favoriten. Der 19-jährige Newcomer aus Uganda gewann in 13:17 Minuten und schob sich damit sogar auf Platz zwei in der Jahresweltbestenliste.

Der traditionelle „Boclassic“ fand aufgrund der Coronavirus-Pandemie als reiner Elitelauf ohne breitensportliche Wettbewerbe statt. Die Strecke wurde aus Sicherheitsgründen aus der beschaulichen Bozener Altstadt in das Verkehrssicherheitszentrum „Safety Park“ verlegt, wo keine Zuschauer zugelassen waren. Erstmals wurden bei den beiden Eliterennen die Distanzen getauscht, so dass die Männer die kürzere und die Frauen die längere Strecke liefen. Dies hing mit Rekordversuchen über diese Distanzen zusammen, die jedoch beide keinen Erfolg hatten.

10 km Weltrekordversuch zum Jahresfinale

Bei den Frauen war beim „Boclassic“ der Weltrekord über 10 km in reinen Frauenrennen (also auch ohne männliche Tempomacher) das Ziel. Diese Zeit steht bei 30:29 Minuten. Im ersten Teil des Rennens lag die Spitzengruppe in Bozen tatsächlich auf Kurs für diese Zeit. Doch in der zweiten Hälfte, als die Favoritinnen auch keine Tempomacherinnen mehr hatten, geriet die Marke außer Reichweite. Stattdessen entwickelte sich ein spannendes Rennen um den Sieg. Margaret Kipkemboi, die vor einem Jahr in der Bozener Altstadt das 5-km-Rennen gewonnen hatte, ging zusammen mit ihren Landsfrauen Dorcas Tuitoek und der 3.000-m-Hindernisspezialistin Norah Jeruto in die letzte Runde. Jeruto, die künftig nicht mehr für Kenia sondern für Kasachstan starten wird, fiel dann als erste zurück, während sich am Ende auch Tuitoek im Kampf gegen Kipkemboi knapp geschlagen geben musste. Hinter der Siegerin Margaret Kipkemboi, die in Bozen erstmals über die 10-km-Distanz startete und dabei auf Anhieb starke 30:43 Minuten erreichte, liefen auch Dorcas Tuitoek (30:44) und Norah Jeruto (30:47) hochklassige Zeiten und auf die Ränge sechs und sieben der Jahresweltbestenliste. Mit deutlichem Rückstand folgte Gloria Kite (Kenia) als Vierte in 32:27. Beste Europäerin war Sofiia Yaremchuk (Ukraine) als Sechste mit 33:12. „Ich war gut vorbereitet für eine schnelle Zeit. Es war nicht einfach bei Schnee und Kälte, aber ich bin froh, dass ich auch bei meinem zweiten Start in Bozen gewonnen habe“, sagte Margaret Kipkemboi.

19-jähriger Läufer aus Uganda schlägt den Weltmeister

Mit einer Überraschung endete das 5-km-Rennen der Männer auf der flachen, vom Schnee geräumten Strecke. Ausgerechnet auf seiner Spezialdistanz verpasste der amtierende 5.000-m-Weltmeister Muktar Edris seinen vierten Sieg beim „Boclassic“ deutlich. Der Äthiopier führte zwar noch eingangs der letzten von fünf zu laufenden Runden, doch am Ende kam er über 5 km nicht über Rang sechs in 13:24 Minuten hinaus. Mit einer deutlichen Tempoverschärfung hatte sich Mitte der letzten Runde Oscar Chelimo aus der Spitzengruppe abgesetzt. Der Läufer aus Uganda, der erst vor kurzem 19 Jahre alt wurde und international bisher so gut wie nicht in Erscheinung getreten war, stürmte im ersten 5-km-Straßenlauf seiner Karriere auf Anhieb zu einem eindrucksvollen Sieg in 13:17 Minuten. „Es war sehr kalt, aber ich trainiere früh morgens auch immer bei niedrigen Temperaturen. Das ist ein wunderbarer Sieg für mich“, erklärte der Newcomer.

Etwas Pech hatte der zweitplatzierte Robin Hendrix (Belgien), der mit einer Zeit von 13:19 Minuten den Europarekord des Franzosen Jimmy Gressier um nur eine Sekunde verpasste. „Das ist natürlich etwas ärgerlich, aber ich freue mich trotzdem über eine persönliche Bestzeit“, sagte Robin Hendrix, der in der Jahresweltbestenliste aber nun immerhin an vierter Stelle steht. Als Dritter folgte Abdelaati Iguider (Marokko) in 13:20 knapp vor dem zeitgleichen Yemaneberhan Crippa. Der Italiener hatte sich den Europarekord als Ziel gesetzt, doch auf den letzten 100 Metern gingen Crippa die Kräfte aus.

„Good bye 2020“ in Madrid: Yalemzerf Yehualaw gewinnt Duell mit Marathon-Weltmeisterin

Die Silvesterläufe in Madrid und Barcelona produzierten eine Reihe von hochklassigen Zeiten, nachdem zuvor bereits in Bozen der einzige top-besetzte Lauf im deutschsprachigen Raum stattgefunden hatte. Spanien schaffte es im Pandemiejahr 2020 immer wieder, hochklassige Elite-Rennen auf die Beine zu stellen.

In Madrid, wo beim San Silvestre Vallecana unter normalen Umständen bis zu 40.000 Läufer an den Start gegangen wären, fand das Rennen auf einem abgesperrten und für Zuschauer nicht zugängigen Parkgelände statt. „Good bye 2020“ war groß auf dem Startbogen zu lesen. Dieser Wunsch viel wohl niemandem schwer. In dem 10-km-Lauf setzte sich mit Daniel Simiyu Ebenyo der Favorit durch. Der Kenianer, der im September bei einem 10-km-Eliterennen in Berlin bereits mit einer schnellen Zeit von 27:18 Minuten überzeugt hatte, siegte überlegen in 27:42 vor dem Italiener Eyob Faniel, der nach 28:08 im Ziel war. Als Dritter folgte der aus Kenia stammende US-Amerikaner Paul Chelimo mit 28:13. Vierter wurde Mike Foppen (Niederlande) in 28:14.

Überraschend deutlich entschied bei den Frauen Yalemzerf Yehualaw das Top-Duell mit der Marathon-Weltmeisterin Ruth Chepngetich für sich. Die äthiopische Halbmarathon-WM-Dritte lief nach 31:17 Minuten ins Ziel, während die Kenianerin Chepngetich als Zweite 31:50 benötigte. Mit einem größeren Abstand folgte auf Platz drei die Französin Alessia Zarbo in 33:00.

Barcelona mit vier Entscheidungen

Beim Silvesterlauf in Barcelona standen sogar vier Entscheidungen auf dem Programm. Bei den Frauen hatten die Veranstalter eine Weltrekordjagd über 5 km initiiert. Nach einem hohen Anfangstempo mit einer 2-km-Zwischenzeit von 5:52 Minuten, die im Bereich von Sifan Hassans (Niederlande) Rekordzeit von 14:44 lag, wurde das Rennen jedoch langsamer. Am Ende siegte die 1.500-m-Weltrekordlerin Genzebe Dibaba (Äthiopien) in 15:00 und erzielte damit immerhin eine Jahresweltbestzeit. Bei den Männern siegte der französische Europarekordler Jimmy Gressier (13:18) mit 13:39.

Pech hatte im 10-km-Rennen die 5.000-m-Weltmeisterin Hellen Obiri. Zunächst stürzte die Kenianerin, dann fiel ihr Tempomacher verletzt aus. Trotzdem siegte Hellen Obiri und erzielte mit 30:53 eine flotte Zeit sowie einen persönlichen Rekord. Den 10-km-Lauf der Männer gewann der französische 10.000-m-Europameister Morhad Amdouni in 27:42 Minuten. Nach seinem 5-km-Sieg startete Jimmy Gressier auch über 10 km und lief als Dritter beachtliche 28:13.

VCM News. Text: JW / race-news-service.com

Im Original hier erschienen: Silvesterläufe in Bozen, Madrid und Barcelona


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Ich bin ein begeisterter Runplugger

Willkommen bei runplugged.com
runplugged.com startete im Mai 2014 mit App und Website. Wir wollen uns an alle LäuferInnen* wenden, ob Einsteiger oder Profi. 

Warum ich laufe? Weil ich Stress abbauen will. Weil ich was für meine Gesundheit tun will. Weil ich sehr kreative Ideen beim Laufen entwickle. Weil ich gerne mit Gesprächspartnern laufe, statt sie im Kaffeehaus zu treffen. Weil ich laufen will. Ich bin ein Lustläufer. Keine Trainingsprogramme, nix. Keine Pläne. Sonst wäre der Spass weg. Pflichten hab ich eh genug. Nur eins: Wenn ich eine Startnummer habe, wird alles gegeben.

Und wofür steht Runplugged? "run" steht hier sogar irgendwie für alle, die Wege zurückzulegen haben; Ob sportlich oder einfach in der Bahn oder im Auto zur Arbeit. "Plugged" wiederum kann ebenfalls vieles bedeuten: Gute Musik hören oder interessante Informationen inhalieren. Oder einfach nur die eigenen Akkus aufladen, "pluggen" halt.

Es geht um die Kombination von Geo und Audio. Es geht um runplugged.com.

Ich bin ein begeisteter Runplugger seit fast 30 Jahren. Seit der Zeit, als der Sony Walkman Mitte der Achtziger mein Geniesserleben (und ich führe eines) verändert hat. Lasst Euch überraschen, welche Audiofiles wir für Euch parat haben und wie lässig ihr das mit Eurer Lieblingsmusik mischen könnt. Download: http://www.runplugged.com/app

Christian Drastil, Runplugged

01.01.2021

Silvesterläufe in Bozen, Madrid und Barcelona (Vienna City Marathon)


Good bye 2020: Zum Jahresende fanden einige wenige Eliterennen statt

Selbstverständlich wurde gelaufen am letzten Tag des Jahres 2020. Bei strahlendem Sonnenschein in Österreich waren viele laufend unterwegs, um noch einmal gute Stimmung und Energie zu tanken. Doch es gab keine Veranstaltungen. Kein Silvesterlauf in Peuerbach oder sonst wo in Österreich. Allenfalls wurde virtuell gelaufen. Auch weltweit gab es zum Jahresende praktisch nur Absagen, darunter beim Silvesterlaufspektakel in Sao Paulo. Einige wenige Eliterennen fanden dennoch statt. In Bozen wurden Weltklassezeiten erzielt. Gelaufen wurde nicht wie sonst in der Altstadt, sondern im Verkehrssicherheitszentrum „Safety Park“. Was für ein sprechender Name für das Pandemie-Silvester. Auch in Madrid und Barcelona wurden Rennen für Spitzenläuferinnen und -läufer veranstaltet.

Bozen mit Weltklassezeiten und einem Überraschungssieger

Weltklassezeiten und einen Überraschungssieger gab es beim traditionellen Silvesterlauf Boclassic. Im Südtiroler Bozen setzte sich im 10-km-Rennen der Frauen die Vorjahressiegerin und Vize-Weltmeisterin über 5.000 m, Margaret Kipkemboi, durch. Die Kenianerin lief trotz sehr kalter Temperaturen um den Gefrierpunkt in hochklassigen 30:43 Minuten mit nur einer Sekunde Vorsprung ins Ziel und erzielte damit die fünftschnellste Zeit des Jahres über diese Distanz. Im Männerrennen über 5 km überraschte Oscar Chelimo die Favoriten. Der 19-jährige Newcomer aus Uganda gewann in 13:17 Minuten und schob sich damit sogar auf Platz zwei in der Jahresweltbestenliste.

Der traditionelle „Boclassic“ fand aufgrund der Coronavirus-Pandemie als reiner Elitelauf ohne breitensportliche Wettbewerbe statt. Die Strecke wurde aus Sicherheitsgründen aus der beschaulichen Bozener Altstadt in das Verkehrssicherheitszentrum „Safety Park“ verlegt, wo keine Zuschauer zugelassen waren. Erstmals wurden bei den beiden Eliterennen die Distanzen getauscht, so dass die Männer die kürzere und die Frauen die längere Strecke liefen. Dies hing mit Rekordversuchen über diese Distanzen zusammen, die jedoch beide keinen Erfolg hatten.

10 km Weltrekordversuch zum Jahresfinale

Bei den Frauen war beim „Boclassic“ der Weltrekord über 10 km in reinen Frauenrennen (also auch ohne männliche Tempomacher) das Ziel. Diese Zeit steht bei 30:29 Minuten. Im ersten Teil des Rennens lag die Spitzengruppe in Bozen tatsächlich auf Kurs für diese Zeit. Doch in der zweiten Hälfte, als die Favoritinnen auch keine Tempomacherinnen mehr hatten, geriet die Marke außer Reichweite. Stattdessen entwickelte sich ein spannendes Rennen um den Sieg. Margaret Kipkemboi, die vor einem Jahr in der Bozener Altstadt das 5-km-Rennen gewonnen hatte, ging zusammen mit ihren Landsfrauen Dorcas Tuitoek und der 3.000-m-Hindernisspezialistin Norah Jeruto in die letzte Runde. Jeruto, die künftig nicht mehr für Kenia sondern für Kasachstan starten wird, fiel dann als erste zurück, während sich am Ende auch Tuitoek im Kampf gegen Kipkemboi knapp geschlagen geben musste. Hinter der Siegerin Margaret Kipkemboi, die in Bozen erstmals über die 10-km-Distanz startete und dabei auf Anhieb starke 30:43 Minuten erreichte, liefen auch Dorcas Tuitoek (30:44) und Norah Jeruto (30:47) hochklassige Zeiten und auf die Ränge sechs und sieben der Jahresweltbestenliste. Mit deutlichem Rückstand folgte Gloria Kite (Kenia) als Vierte in 32:27. Beste Europäerin war Sofiia Yaremchuk (Ukraine) als Sechste mit 33:12. „Ich war gut vorbereitet für eine schnelle Zeit. Es war nicht einfach bei Schnee und Kälte, aber ich bin froh, dass ich auch bei meinem zweiten Start in Bozen gewonnen habe“, sagte Margaret Kipkemboi.

19-jähriger Läufer aus Uganda schlägt den Weltmeister

Mit einer Überraschung endete das 5-km-Rennen der Männer auf der flachen, vom Schnee geräumten Strecke. Ausgerechnet auf seiner Spezialdistanz verpasste der amtierende 5.000-m-Weltmeister Muktar Edris seinen vierten Sieg beim „Boclassic“ deutlich. Der Äthiopier führte zwar noch eingangs der letzten von fünf zu laufenden Runden, doch am Ende kam er über 5 km nicht über Rang sechs in 13:24 Minuten hinaus. Mit einer deutlichen Tempoverschärfung hatte sich Mitte der letzten Runde Oscar Chelimo aus der Spitzengruppe abgesetzt. Der Läufer aus Uganda, der erst vor kurzem 19 Jahre alt wurde und international bisher so gut wie nicht in Erscheinung getreten war, stürmte im ersten 5-km-Straßenlauf seiner Karriere auf Anhieb zu einem eindrucksvollen Sieg in 13:17 Minuten. „Es war sehr kalt, aber ich trainiere früh morgens auch immer bei niedrigen Temperaturen. Das ist ein wunderbarer Sieg für mich“, erklärte der Newcomer.

Etwas Pech hatte der zweitplatzierte Robin Hendrix (Belgien), der mit einer Zeit von 13:19 Minuten den Europarekord des Franzosen Jimmy Gressier um nur eine Sekunde verpasste. „Das ist natürlich etwas ärgerlich, aber ich freue mich trotzdem über eine persönliche Bestzeit“, sagte Robin Hendrix, der in der Jahresweltbestenliste aber nun immerhin an vierter Stelle steht. Als Dritter folgte Abdelaati Iguider (Marokko) in 13:20 knapp vor dem zeitgleichen Yemaneberhan Crippa. Der Italiener hatte sich den Europarekord als Ziel gesetzt, doch auf den letzten 100 Metern gingen Crippa die Kräfte aus.

„Good bye 2020“ in Madrid: Yalemzerf Yehualaw gewinnt Duell mit Marathon-Weltmeisterin

Die Silvesterläufe in Madrid und Barcelona produzierten eine Reihe von hochklassigen Zeiten, nachdem zuvor bereits in Bozen der einzige top-besetzte Lauf im deutschsprachigen Raum stattgefunden hatte. Spanien schaffte es im Pandemiejahr 2020 immer wieder, hochklassige Elite-Rennen auf die Beine zu stellen.

In Madrid, wo beim San Silvestre Vallecana unter normalen Umständen bis zu 40.000 Läufer an den Start gegangen wären, fand das Rennen auf einem abgesperrten und für Zuschauer nicht zugängigen Parkgelände statt. „Good bye 2020“ war groß auf dem Startbogen zu lesen. Dieser Wunsch viel wohl niemandem schwer. In dem 10-km-Lauf setzte sich mit Daniel Simiyu Ebenyo der Favorit durch. Der Kenianer, der im September bei einem 10-km-Eliterennen in Berlin bereits mit einer schnellen Zeit von 27:18 Minuten überzeugt hatte, siegte überlegen in 27:42 vor dem Italiener Eyob Faniel, der nach 28:08 im Ziel war. Als Dritter folgte der aus Kenia stammende US-Amerikaner Paul Chelimo mit 28:13. Vierter wurde Mike Foppen (Niederlande) in 28:14.

Überraschend deutlich entschied bei den Frauen Yalemzerf Yehualaw das Top-Duell mit der Marathon-Weltmeisterin Ruth Chepngetich für sich. Die äthiopische Halbmarathon-WM-Dritte lief nach 31:17 Minuten ins Ziel, während die Kenianerin Chepngetich als Zweite 31:50 benötigte. Mit einem größeren Abstand folgte auf Platz drei die Französin Alessia Zarbo in 33:00.

Barcelona mit vier Entscheidungen

Beim Silvesterlauf in Barcelona standen sogar vier Entscheidungen auf dem Programm. Bei den Frauen hatten die Veranstalter eine Weltrekordjagd über 5 km initiiert. Nach einem hohen Anfangstempo mit einer 2-km-Zwischenzeit von 5:52 Minuten, die im Bereich von Sifan Hassans (Niederlande) Rekordzeit von 14:44 lag, wurde das Rennen jedoch langsamer. Am Ende siegte die 1.500-m-Weltrekordlerin Genzebe Dibaba (Äthiopien) in 15:00 und erzielte damit immerhin eine Jahresweltbestzeit. Bei den Männern siegte der französische Europarekordler Jimmy Gressier (13:18) mit 13:39.

Pech hatte im 10-km-Rennen die 5.000-m-Weltmeisterin Hellen Obiri. Zunächst stürzte die Kenianerin, dann fiel ihr Tempomacher verletzt aus. Trotzdem siegte Hellen Obiri und erzielte mit 30:53 eine flotte Zeit sowie einen persönlichen Rekord. Den 10-km-Lauf der Männer gewann der französische 10.000-m-Europameister Morhad Amdouni in 27:42 Minuten. Nach seinem 5-km-Sieg startete Jimmy Gressier auch über 10 km und lief als Dritter beachtliche 28:13.

VCM News. Text: JW / race-news-service.com

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Willkommen bei runplugged.com
runplugged.com startete im Mai 2014 mit App und Website. Wir wollen uns an alle LäuferInnen* wenden, ob Einsteiger oder Profi. 

Warum ich laufe? Weil ich Stress abbauen will. Weil ich was für meine Gesundheit tun will. Weil ich sehr kreative Ideen beim Laufen entwickle. Weil ich gerne mit Gesprächspartnern laufe, statt sie im Kaffeehaus zu treffen. Weil ich laufen will. Ich bin ein Lustläufer. Keine Trainingsprogramme, nix. Keine Pläne. Sonst wäre der Spass weg. Pflichten hab ich eh genug. Nur eins: Wenn ich eine Startnummer habe, wird alles gegeben.

Und wofür steht Runplugged? "run" steht hier sogar irgendwie für alle, die Wege zurückzulegen haben; Ob sportlich oder einfach in der Bahn oder im Auto zur Arbeit. "Plugged" wiederum kann ebenfalls vieles bedeuten: Gute Musik hören oder interessante Informationen inhalieren. Oder einfach nur die eigenen Akkus aufladen, "pluggen" halt.

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Christian Drastil, Runplugged

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