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28.05.2021

Studien stärken Hoffnung auf Comeback von Laufevents (Vienna City Marathon)


Offenbar keine Infektionen bei Londoner 5-km-Testrennen

An der frischen Luft passiert nicht viel bezüglich Ansteckungen mit dem Corona-Virus, hieß es bereits im Sommer 2020 immer wieder. Damals konnte man dies noch nicht stichhaltig beweisen, doch nun wird diese These nach und nach mit Versuchen und Studien untermauert. Die Ergebnisse machen auch für die geplanten Laufveranstaltungen im Herbst Mut. Vor allem in Verbindung mit Impfungen und Testungen gibt es auch für größere Rennen eine Perspektive. Untersuchungen des japanischen Leichtathletik-Verbandes bei zahlreichen Veranstaltungen über ein ganzes Jahr hinweg förderten so gut wie keine Fälle zutage. In London, wo vor kurzem ein Testrennen mit 1.000 Läufern sowie Zuschauern ohne Abstandsregeln gestartet wurde, gab es offenbar danach keinen einzigen positiven Corona-Fall. Dies geht aus jüngsten britischen Medienberichten hervor. Auch zum Vienna Calling 21K Halbmarathon mit 200 Teilnehmern am 16. Mai in Wien wurde dem VCM als Veranstalter kein einziger Fall einer Covid-Infektion berichtet.

Aerosolforscher: Im Freien keine Gründe gegen Sport

Diese Ergebnisse decken sich mit den Aussagen der Gesellschaft für Aerosolforschung (GAeF). „Viele Studien belegen inzwischen, dass die Virus-Infektion ein Innenraumproblem ist. Gerade wurde in einer irischen Studie gezeigt, dass von über 232.000 Infektionen nur 0,1 Prozent draußen stattgefunden haben“, heißt es auf der Webseite der GAeF, deren Präsident Christof Asbach vor kurzem in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erklärte: „Im Freien gibt es keine Gründe, die dagegen sprechen würden, Sport wieder zu erlauben.“

In einem in den Medien viel beachteten offenen Brief haben die Aerosolforscher vor einigen Wochen eine Erklärung abgegeben, um damit „zum Verständnis möglicher Übertragungswege beizutragen“. Hierbei sei in der öffentlichen Diskussion einiges vermischt worden, erklärten die Forscher. „Im Freien finden so gut wie keine Infektionen durch Aerosolpartikel statt. Allerdings können Tröpfchen-Infektionen auftreten, insbesondere in Menschenansammlungen, wenn Mindestabstände nicht eingehalten und/oder keine Masken getragen werden“, heißt es in dem Brief der GAeF. Das Tragen von Masken und die Einhaltung von Abständen seien bei Menschenansammlungen daher auch im Freien wichtig, erklären die Forscher.

„In einer Untersuchung von Infektionsketten wurde von Qian et al. … festgestellt, dass die COVID-19-Infektion im Wesentlichen ein Phänomen in Innenräumen ist und im Außenbereich, also außerhalb geschlossener Räume, nahezu keine Ansteckungen auftreten. Von über 7.000 beobachteten und dokumentierten Infektionen fand nur eine einzige im Außenbereich statt (dies entspricht rund 0,015 %, d. Red.). Dies ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass im Außenraum eine schnelle Verdünnung der mit Viren beladenen Aerosolpartikel zu erwarten ist, wodurch das Infektionsrisiko sinkt … . Vor allem in größeren Menschenmengen mit geringen Abständen ist aber auch im Freien eine Ansteckung nicht ausgeschlossen“, schreiben die Aerosolforscher in ihrem Bericht.

Kein Risiko während des Laufens

In dem Interview mit dpa erklärte Christof Asbach: „Wir sehen die Gefahren in Umkleidekabinen, Toiletten oder bei der Anfahrt im Auto oder Bus. Sie lauern nicht auf dem Sportplatz.“ Befragt nach der Aerosol-Situation wenn zwei Läufer nebeneinander rennen und schwerer atmen, erklärte der Wissenschaftler: „Natürlich können die Partikel auch lange in der Luft verweilen; dies gilt für draußen wie in Innenräumen. Der Unterschied ist: Im Innenraum ohne Luftaustausch steigt die Virenkonzentration kontinuierlich an. Im Außenbereich ist das nicht der Fall. Wenn man sich vorstellt, wie viele Viren man ausatmet und wie viel Luft um einen ist, dann ist die Konzentration so gering, dass ich – wenn überhaupt – mal einen Virus einatme. Ein Virus macht noch keine Infektion. Dazu braucht man einige hundert bis einige tausend. Hinzu kommt noch, dass man im Außenbereich natürliche UV-Strahlen hat, die dazu führen, dass die Viren sehr schnell inaktiviert werden. Ein gewisses Restrisiko bleibt aber in Fällen, wo sich zwei Personen direkt gegenüberstehen und miteinander sprechen. Dann kann es dazu kommen, dass eine Person die Aerosolwolke oder ausgeatmete Tröpfchen des Gegenübers direkt einatmet. Hier sollte ausreichend Abstand gehalten und gegebenenfalls eine Maske getragen werden.“ Während des Joggens käme es durch die Bewegung zu einer starken Verdünnung, so dass die Wolke nicht direkt in den Atemtrakt des anderen Joggers strömen würde, sagte Christof Asbach.

Nur zwei Fälle bei über 1.000 Leichtathletik-Veranstaltungen in Japan

Der japanische Leichtathletik-Verband (JAAF) hat vor kurzem die Zusammenstellung einer Untersuchung veröffentlicht, die über genau ein Jahr hinweg vorgenommen wurden. Untersucht wurden mögliche Corona-Infektionen bei 1.044 Leichtathletik-Meetings sowie 74 Straßenläufen. Wie die „Japan Running News“ berichten, wurden bei genau 750.389 Sportlern und Offiziellen innerhalb von zwei Wochen nach den jeweiligen Veranstaltungen insgesamt zwei positive Fälle festgestellt. Einer dieser Fälle betraf den Straßenlauf mit insgesamt 25.936 Teilnehmern sowie 8.240 Offiziellen.

In die Untersuchungen eingeflossen ist dabei auch das größte Straßenrennen, das in diesem Jahr bisher weltweit stattgefunden hat: Beim reinen Fauen-Marathon in Nagoya waren im März über die 42,195-km-Distanz knapp 5.000 Läuferinnen an den Start gegangen sowie 9.000 beim parallel ausgetragenen Halbmarathon. Die Veranstalter hatten ein entsprechendes Hygiene-Konzept umgesetzt. Es gab dabei aber trotzdem einen großen Start - und keinen einzigen Corona-Fall. Entscheidend seien die Hygiene-Regeln gewesen, da in Japan bisher erst sehr wenige Menschen geimpft sind, heißt es in den „Japan Running News“.

Keine Fälle bei Sport-Freiluft-Veranstaltungen in Großbritannien

In Großbritannien hatte die Regierung in Kooperation mit den Gesundheitsbehörden sowie ausgewählten Veranstaltern im April und Mai eine Reihe von Test-Events im Kultur- und Sportbereichen initiiert. Insgesamt 58.000 Menschen besuchten die Veranstaltungen beziehungsweise nahmen an ihnen teil. Darunter waren auch zwei 5-km-Läufe mit Zuschauern in einem Parkgelände am Rande von London, die von den Organisatoren des London-Marathons umgesetzt wurden. An den beiden Rennen nahmen jeweils 1.000 Läufer teil. Der erste Lauf fand mit Abstandsregeln und Starts in Zweiergruppen statt. Bei dem zweiten Rennen gab es einen Massenstart ohne jegliche Abstände. Alle Teilnehmer und die Zuschauer wurden vor und nach der Veranstaltung getestet. „Das war ein entscheidender Schritt auf dem Weg zurück zu Massen-Veranstaltungen. Wir alle brauchen die Freude und die Inspiration, die das gemeinsame Laufen gibt - dies ist enorm wichtig für die psychische und physische Gesundheit“, sagte Hugh Bracher, der Chef des London-Marathons.

Während die Regierung die Ergebnisse noch nicht offiziell vorgestellt hat, berichten verschiedene britische und internationale Medien, darunter die „Times“, das „Liverpool Echo“ und der „Evening Standard“, sowie die BBC übereinstimmend von insgesamt nur 15 Fällen nach den Veranstaltungen. Abgesehen von der Snooker-WM in einer Halle in Sheffield, wo während der 17-tägigen Titelkämpfe mit Zuschauern vier Fälle nachvollzogen wurden, gab es im Sportbereich demnach keine Ansteckungen. Neun Fälle betrafen eine zweitägige Clubbing-Veranstaltung in Liverpool mit insgesamt 6.000 Menschen.

Zu den Versuchsprojekten zählte auch das FA-Cup-Finale mit 20.000 Zuschauern im Londoner Wembley Stadion, aus dem keine Corona-Fälle hervorgingen. Dies bestätigte der britische Minister Oliver Dowden, der für Kultur und Sport zuständig ist, dem „Evening Standard“. Da alle 15 Fälle den jeweiligen Veranstaltungen zugeordnet wurden, ist davon auszugehen, dass es bei den Läufen in London zu keinerlei Ansteckungen gekommen ist. Die britische Regierung hofft, dass ab dem 21. Juni große Teile der Veranstaltungs-Branche wieder öffnen können.

VCM News. Text: JW / race-news-service.com

Im Original hier erschienen: Studien stärken Hoffnung auf Comeback von Laufevents


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Runderland Events
RUN.derland Events e.U. ist eine auf Laufveranstaltungen spezialisierte Eventagentur. Mit flexiblen Dienstleistungspaketen erleichtert sie die Organisation und Durchführung jeglicher Veranstaltungen und durch Übernahmen von Projekten wie beispielsweise Koordination und Organisation vor Ort, garantieren RUN.derland Events e.U. einen reibungslosen Ablauf.

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5, Fünf, http://www.shutterstock.com/de/pic-130181972/stock-photo-horizontal-background-yellow-wood-pine-with-a-number-seven.html , (© (www.shutterstock.com))




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Ich bin ein begeisterter Runplugger

Willkommen bei runplugged.com
runplugged.com startete im Mai 2014 mit App und Website. Wir wollen uns an alle LäuferInnen* wenden, ob Einsteiger oder Profi. 

Warum ich laufe? Weil ich Stress abbauen will. Weil ich was für meine Gesundheit tun will. Weil ich sehr kreative Ideen beim Laufen entwickle. Weil ich gerne mit Gesprächspartnern laufe, statt sie im Kaffeehaus zu treffen. Weil ich laufen will. Ich bin ein Lustläufer. Keine Trainingsprogramme, nix. Keine Pläne. Sonst wäre der Spass weg. Pflichten hab ich eh genug. Nur eins: Wenn ich eine Startnummer habe, wird alles gegeben.

Und wofür steht Runplugged? "run" steht hier sogar irgendwie für alle, die Wege zurückzulegen haben; Ob sportlich oder einfach in der Bahn oder im Auto zur Arbeit. "Plugged" wiederum kann ebenfalls vieles bedeuten: Gute Musik hören oder interessante Informationen inhalieren. Oder einfach nur die eigenen Akkus aufladen, "pluggen" halt.

Es geht um die Kombination von Geo und Audio. Es geht um runplugged.com.

Ich bin ein begeisteter Runplugger seit fast 30 Jahren. Seit der Zeit, als der Sony Walkman Mitte der Achtziger mein Geniesserleben (und ich führe eines) verändert hat. Lasst Euch überraschen, welche Audiofiles wir für Euch parat haben und wie lässig ihr das mit Eurer Lieblingsmusik mischen könnt. Download: http://www.runplugged.com/app

Christian Drastil, Runplugged

28.05.2021

Studien stärken Hoffnung auf Comeback von Laufevents (Vienna City Marathon)


Offenbar keine Infektionen bei Londoner 5-km-Testrennen

An der frischen Luft passiert nicht viel bezüglich Ansteckungen mit dem Corona-Virus, hieß es bereits im Sommer 2020 immer wieder. Damals konnte man dies noch nicht stichhaltig beweisen, doch nun wird diese These nach und nach mit Versuchen und Studien untermauert. Die Ergebnisse machen auch für die geplanten Laufveranstaltungen im Herbst Mut. Vor allem in Verbindung mit Impfungen und Testungen gibt es auch für größere Rennen eine Perspektive. Untersuchungen des japanischen Leichtathletik-Verbandes bei zahlreichen Veranstaltungen über ein ganzes Jahr hinweg förderten so gut wie keine Fälle zutage. In London, wo vor kurzem ein Testrennen mit 1.000 Läufern sowie Zuschauern ohne Abstandsregeln gestartet wurde, gab es offenbar danach keinen einzigen positiven Corona-Fall. Dies geht aus jüngsten britischen Medienberichten hervor. Auch zum Vienna Calling 21K Halbmarathon mit 200 Teilnehmern am 16. Mai in Wien wurde dem VCM als Veranstalter kein einziger Fall einer Covid-Infektion berichtet.

Aerosolforscher: Im Freien keine Gründe gegen Sport

Diese Ergebnisse decken sich mit den Aussagen der Gesellschaft für Aerosolforschung (GAeF). „Viele Studien belegen inzwischen, dass die Virus-Infektion ein Innenraumproblem ist. Gerade wurde in einer irischen Studie gezeigt, dass von über 232.000 Infektionen nur 0,1 Prozent draußen stattgefunden haben“, heißt es auf der Webseite der GAeF, deren Präsident Christof Asbach vor kurzem in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erklärte: „Im Freien gibt es keine Gründe, die dagegen sprechen würden, Sport wieder zu erlauben.“

In einem in den Medien viel beachteten offenen Brief haben die Aerosolforscher vor einigen Wochen eine Erklärung abgegeben, um damit „zum Verständnis möglicher Übertragungswege beizutragen“. Hierbei sei in der öffentlichen Diskussion einiges vermischt worden, erklärten die Forscher. „Im Freien finden so gut wie keine Infektionen durch Aerosolpartikel statt. Allerdings können Tröpfchen-Infektionen auftreten, insbesondere in Menschenansammlungen, wenn Mindestabstände nicht eingehalten und/oder keine Masken getragen werden“, heißt es in dem Brief der GAeF. Das Tragen von Masken und die Einhaltung von Abständen seien bei Menschenansammlungen daher auch im Freien wichtig, erklären die Forscher.

„In einer Untersuchung von Infektionsketten wurde von Qian et al. … festgestellt, dass die COVID-19-Infektion im Wesentlichen ein Phänomen in Innenräumen ist und im Außenbereich, also außerhalb geschlossener Räume, nahezu keine Ansteckungen auftreten. Von über 7.000 beobachteten und dokumentierten Infektionen fand nur eine einzige im Außenbereich statt (dies entspricht rund 0,015 %, d. Red.). Dies ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass im Außenraum eine schnelle Verdünnung der mit Viren beladenen Aerosolpartikel zu erwarten ist, wodurch das Infektionsrisiko sinkt … . Vor allem in größeren Menschenmengen mit geringen Abständen ist aber auch im Freien eine Ansteckung nicht ausgeschlossen“, schreiben die Aerosolforscher in ihrem Bericht.

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In dem Interview mit dpa erklärte Christof Asbach: „Wir sehen die Gefahren in Umkleidekabinen, Toiletten oder bei der Anfahrt im Auto oder Bus. Sie lauern nicht auf dem Sportplatz.“ Befragt nach der Aerosol-Situation wenn zwei Läufer nebeneinander rennen und schwerer atmen, erklärte der Wissenschaftler: „Natürlich können die Partikel auch lange in der Luft verweilen; dies gilt für draußen wie in Innenräumen. Der Unterschied ist: Im Innenraum ohne Luftaustausch steigt die Virenkonzentration kontinuierlich an. Im Außenbereich ist das nicht der Fall. Wenn man sich vorstellt, wie viele Viren man ausatmet und wie viel Luft um einen ist, dann ist die Konzentration so gering, dass ich – wenn überhaupt – mal einen Virus einatme. Ein Virus macht noch keine Infektion. Dazu braucht man einige hundert bis einige tausend. Hinzu kommt noch, dass man im Außenbereich natürliche UV-Strahlen hat, die dazu führen, dass die Viren sehr schnell inaktiviert werden. Ein gewisses Restrisiko bleibt aber in Fällen, wo sich zwei Personen direkt gegenüberstehen und miteinander sprechen. Dann kann es dazu kommen, dass eine Person die Aerosolwolke oder ausgeatmete Tröpfchen des Gegenübers direkt einatmet. Hier sollte ausreichend Abstand gehalten und gegebenenfalls eine Maske getragen werden.“ Während des Joggens käme es durch die Bewegung zu einer starken Verdünnung, so dass die Wolke nicht direkt in den Atemtrakt des anderen Joggers strömen würde, sagte Christof Asbach.

Nur zwei Fälle bei über 1.000 Leichtathletik-Veranstaltungen in Japan

Der japanische Leichtathletik-Verband (JAAF) hat vor kurzem die Zusammenstellung einer Untersuchung veröffentlicht, die über genau ein Jahr hinweg vorgenommen wurden. Untersucht wurden mögliche Corona-Infektionen bei 1.044 Leichtathletik-Meetings sowie 74 Straßenläufen. Wie die „Japan Running News“ berichten, wurden bei genau 750.389 Sportlern und Offiziellen innerhalb von zwei Wochen nach den jeweiligen Veranstaltungen insgesamt zwei positive Fälle festgestellt. Einer dieser Fälle betraf den Straßenlauf mit insgesamt 25.936 Teilnehmern sowie 8.240 Offiziellen.

In die Untersuchungen eingeflossen ist dabei auch das größte Straßenrennen, das in diesem Jahr bisher weltweit stattgefunden hat: Beim reinen Fauen-Marathon in Nagoya waren im März über die 42,195-km-Distanz knapp 5.000 Läuferinnen an den Start gegangen sowie 9.000 beim parallel ausgetragenen Halbmarathon. Die Veranstalter hatten ein entsprechendes Hygiene-Konzept umgesetzt. Es gab dabei aber trotzdem einen großen Start - und keinen einzigen Corona-Fall. Entscheidend seien die Hygiene-Regeln gewesen, da in Japan bisher erst sehr wenige Menschen geimpft sind, heißt es in den „Japan Running News“.

Keine Fälle bei Sport-Freiluft-Veranstaltungen in Großbritannien

In Großbritannien hatte die Regierung in Kooperation mit den Gesundheitsbehörden sowie ausgewählten Veranstaltern im April und Mai eine Reihe von Test-Events im Kultur- und Sportbereichen initiiert. Insgesamt 58.000 Menschen besuchten die Veranstaltungen beziehungsweise nahmen an ihnen teil. Darunter waren auch zwei 5-km-Läufe mit Zuschauern in einem Parkgelände am Rande von London, die von den Organisatoren des London-Marathons umgesetzt wurden. An den beiden Rennen nahmen jeweils 1.000 Läufer teil. Der erste Lauf fand mit Abstandsregeln und Starts in Zweiergruppen statt. Bei dem zweiten Rennen gab es einen Massenstart ohne jegliche Abstände. Alle Teilnehmer und die Zuschauer wurden vor und nach der Veranstaltung getestet. „Das war ein entscheidender Schritt auf dem Weg zurück zu Massen-Veranstaltungen. Wir alle brauchen die Freude und die Inspiration, die das gemeinsame Laufen gibt - dies ist enorm wichtig für die psychische und physische Gesundheit“, sagte Hugh Bracher, der Chef des London-Marathons.

Während die Regierung die Ergebnisse noch nicht offiziell vorgestellt hat, berichten verschiedene britische und internationale Medien, darunter die „Times“, das „Liverpool Echo“ und der „Evening Standard“, sowie die BBC übereinstimmend von insgesamt nur 15 Fällen nach den Veranstaltungen. Abgesehen von der Snooker-WM in einer Halle in Sheffield, wo während der 17-tägigen Titelkämpfe mit Zuschauern vier Fälle nachvollzogen wurden, gab es im Sportbereich demnach keine Ansteckungen. Neun Fälle betrafen eine zweitägige Clubbing-Veranstaltung in Liverpool mit insgesamt 6.000 Menschen.

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