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06.02.2018

Trainingslager mit wenig Training (Martin Tschiedel)


Obwohl der Winter in Wien heuer ohnehin noch nicht sonderlich streng war, so trieb uns das dauernde grau-in-grau-Wetter ohne viel Sonne doch wieder in den warmen und sonnenreichen spanischen Süden, genauer nach Novo Sancti Petri in Andalusien, zum Urlaub & Training. Sonne gab's ausreichend, allerdings waren die Temperaturen mit maximal 15° für hiesige Verhältnisse doch etwas gedämpft - dazu kam auch noch eher kühler Wind. Die ersten vier Tage verliefen noch nach Plan mit einem kurzen Willkommenslauf zu 15km, zwei Läufen zu je 50km (einmal Pendeln zwischen Leuchtturm und Hafen, ein "Ausflug" nach San Fernando) und einem Regenerationstag mit 25km (leicht verkoffert, aber doch zum Hotel zurückgefunden). Danach erwischte mich leider ein Infekt, der erhöhte Temperatur begleitet von leichter Übelkeit zur Folge hatte. Damit war für zwei Tage Laufpause angesagt - nicht, weil ich vernünftig wäre, sondern weil der Körper einfach zu schwach war. Ein erster Wiedereinstiegsversuch nach drei Tagen über nicht ganz 8 Kilometer lief ziemlich zäh und war offenbar zu viel und zu früh, weil am nächsten Tag lief praktisch nix und mehrheitlich marschierend machte ich halt eine Runde über 5 Kilometer im Laufgewand in der Hoffnung, dass diese ganz niedrige Belastung dem Körper gut täte. Am nächsten Tag fühlte ich mich kräftiger, aber hatte dafür Halsweh. Na gut, ich muss beim Laufen eh nicht reden, also auf zum nächsten Überraschungslauf (läuft's, läuft's nicht, wie lange hat der Körper Kraft?). So trabte ich gemütlich Richtung Hafen los, aber dann ging's eigentlich ganz gut und so verlängerte ich zu einer Besichtigung von Chiclana und retour zum Hotel. 27km - ganz okay, aber die Spannung stieg, was der Körper wohl zum letzten vollen Tag des Urlaubs sagen und welche Distanz er erlauben würde. Der letze Lauf war dann wieder nichts. Schon in der Früh spürte ich, dass der geplante Lauf nach Vejer de la Frontera (31km hin, 31km retour) nicht klappen wird, das dämpfte auch die Motivaton. So versuchte ich wenigstens eine Runde nach Conil, aber der Körper war recht kraftlos. Dazu fing es dann auch noch stärker zu regnen an, sodass ich beschloss, es wegen Sinnlosigkeit den Trainingseffekt betreffend sein zu lassen und über den Strand zum Hotel zurückkehrte. Wenigstens einen "Strandlauf" habe ich so noch eingebaut. Warum ich kraftlos war, offenbarte sich am nächsten Tag: eine ordentliche Verkühlung mit Husten & Schnupfen brach aus. Ich glaub', ich muss jetzt wirklich etwas Ruhe geben.

Fazit: leider bei Weitem nicht die erwünschte Summe an Trainingskilometer abgespult, aber als zukünftige Erinnerung an mich selbst: es ist wohl nicht die schlaueste Idee, nach einer 171km und einer 183km-Woche dann noch vom Körper im Trainingslager eine weitere Steigerung zu verlangen. Da war ich wohl übermotiviert beim Schreiben meines Trainingsplans  ... aber die beiden langen Back-to-Back-Läufe zu Beginn lassen mich doch schon auf eine ganz gute Ausdauer schließen, da werden die paar fehlenden Kilometer jetzt (hoffentlich) nicht so ins Gewicht fallen. Und gegen den Körper trainieren bringt ja sowieso! nix. Weil: if you undertrain you might not finish, if you overtrain, you might not start. Und die Sonne - ja, es gibt sie wirklich noch - wieder gesehen zu haben, hatte auch was Feines!

Hier noch für die Interessierten die Details zu den einzelnen Läufen:

Fr, 26.1. - Anreise & Willkommenslauf (15,14km; 4:37min/km - https://www.strava.com/activities/1376292869)
Sa, 27.1. - Pendellauf Hotel-Leuchtturm-Hotel-Hafen-Hotel-Leuchtturm-große Schleife für nötige Kilometer auf 50km-Hotel mit Labestation beim Hotel (50,45km; 5:16min/km - https://www.strava.com/activities/1377882874)
So, 28.1. - Ausflug vom Hotel zum Strand Camposito bei San Fernando (52,35km; 5:36min/km - interessante Details wie zum Beispiel die nicht-fahrende Straßenbahn finden sich im Blog-Eintrag des Vorjahres - https://www.strava.com/activities/1379925599)
Mo, 29.1. - Reg-Lauf mit leichter Verirrung, aber dann perfektem Ende bei den ohnehin geplanten 25km (25,59km; 5:09min/km - https://www.strava.com/activities/1381272456)
Di, 30.1. - nix, krank
Mi, 31.1. - nix, krank
Do, 1.2. - Wiedereinstiegslauf - nicht ganz 8km sind genug (7,74km; 5:04min/km - https://www.strava.com/activities/1386326783)
Fr, 2.2. - Körper liefert die Rechnung für gestern - gar keine Kraft (4,98km; 8:23min/km - https://www.strava.com/activities/1387886514)
Sa, 3.2. - Körper ist wieder willig, Überraschungslauf / Bewegungstherapie Hafen, Chiclana, Hotel (27,10km; 5:23min/km - https://www.strava.com/activities/1389299822)
So, 4.2. - Körper noch nicht erholt von gestern - Schlepprunde im Regen (11,37km; 6:38min/km - https://www.strava.com/activities/1390955298)

Für alle, die soviel Text gelesen haben zur Belohnung und weil's technisch einfacher ist finden sich die Impressionen hier:



Martin Tschiedel, Carola Bendl-Tschiedel, (© Carola Bendl-Tschiedel)




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  • Laufbandtraining: Die besten Einheiten fürs Laufband

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Ich bin ein begeisterter Runplugger

Willkommen bei runplugged.com
runplugged.com startete im Mai 2014 mit App und Website. Wir wollen uns an alle LäuferInnen* wenden, ob Einsteiger oder Profi. 

Warum ich laufe? Weil ich Stress abbauen will. Weil ich was für meine Gesundheit tun will. Weil ich sehr kreative Ideen beim Laufen entwickle. Weil ich gerne mit Gesprächspartnern laufe, statt sie im Kaffeehaus zu treffen. Weil ich laufen will. Ich bin ein Lustläufer. Keine Trainingsprogramme, nix. Keine Pläne. Sonst wäre der Spass weg. Pflichten hab ich eh genug. Nur eins: Wenn ich eine Startnummer habe, wird alles gegeben.

Und wofür steht Runplugged? "run" steht hier sogar irgendwie für alle, die Wege zurückzulegen haben; Ob sportlich oder einfach in der Bahn oder im Auto zur Arbeit. "Plugged" wiederum kann ebenfalls vieles bedeuten: Gute Musik hören oder interessante Informationen inhalieren. Oder einfach nur die eigenen Akkus aufladen, "pluggen" halt.

Es geht um die Kombination von Geo und Audio. Es geht um runplugged.com.

Ich bin ein begeisteter Runplugger seit fast 30 Jahren. Seit der Zeit, als der Sony Walkman Mitte der Achtziger mein Geniesserleben (und ich führe eines) verändert hat. Lasst Euch überraschen, welche Audiofiles wir für Euch parat haben und wie lässig ihr das mit Eurer Lieblingsmusik mischen könnt. Download: http://www.runplugged.com/app

Christian Drastil, Runplugged

06.02.2018

Trainingslager mit wenig Training (Martin Tschiedel)


Obwohl der Winter in Wien heuer ohnehin noch nicht sonderlich streng war, so trieb uns das dauernde grau-in-grau-Wetter ohne viel Sonne doch wieder in den warmen und sonnenreichen spanischen Süden, genauer nach Novo Sancti Petri in Andalusien, zum Urlaub & Training. Sonne gab's ausreichend, allerdings waren die Temperaturen mit maximal 15° für hiesige Verhältnisse doch etwas gedämpft - dazu kam auch noch eher kühler Wind. Die ersten vier Tage verliefen noch nach Plan mit einem kurzen Willkommenslauf zu 15km, zwei Läufen zu je 50km (einmal Pendeln zwischen Leuchtturm und Hafen, ein "Ausflug" nach San Fernando) und einem Regenerationstag mit 25km (leicht verkoffert, aber doch zum Hotel zurückgefunden). Danach erwischte mich leider ein Infekt, der erhöhte Temperatur begleitet von leichter Übelkeit zur Folge hatte. Damit war für zwei Tage Laufpause angesagt - nicht, weil ich vernünftig wäre, sondern weil der Körper einfach zu schwach war. Ein erster Wiedereinstiegsversuch nach drei Tagen über nicht ganz 8 Kilometer lief ziemlich zäh und war offenbar zu viel und zu früh, weil am nächsten Tag lief praktisch nix und mehrheitlich marschierend machte ich halt eine Runde über 5 Kilometer im Laufgewand in der Hoffnung, dass diese ganz niedrige Belastung dem Körper gut täte. Am nächsten Tag fühlte ich mich kräftiger, aber hatte dafür Halsweh. Na gut, ich muss beim Laufen eh nicht reden, also auf zum nächsten Überraschungslauf (läuft's, läuft's nicht, wie lange hat der Körper Kraft?). So trabte ich gemütlich Richtung Hafen los, aber dann ging's eigentlich ganz gut und so verlängerte ich zu einer Besichtigung von Chiclana und retour zum Hotel. 27km - ganz okay, aber die Spannung stieg, was der Körper wohl zum letzten vollen Tag des Urlaubs sagen und welche Distanz er erlauben würde. Der letze Lauf war dann wieder nichts. Schon in der Früh spürte ich, dass der geplante Lauf nach Vejer de la Frontera (31km hin, 31km retour) nicht klappen wird, das dämpfte auch die Motivaton. So versuchte ich wenigstens eine Runde nach Conil, aber der Körper war recht kraftlos. Dazu fing es dann auch noch stärker zu regnen an, sodass ich beschloss, es wegen Sinnlosigkeit den Trainingseffekt betreffend sein zu lassen und über den Strand zum Hotel zurückkehrte. Wenigstens einen "Strandlauf" habe ich so noch eingebaut. Warum ich kraftlos war, offenbarte sich am nächsten Tag: eine ordentliche Verkühlung mit Husten & Schnupfen brach aus. Ich glaub', ich muss jetzt wirklich etwas Ruhe geben.

Fazit: leider bei Weitem nicht die erwünschte Summe an Trainingskilometer abgespult, aber als zukünftige Erinnerung an mich selbst: es ist wohl nicht die schlaueste Idee, nach einer 171km und einer 183km-Woche dann noch vom Körper im Trainingslager eine weitere Steigerung zu verlangen. Da war ich wohl übermotiviert beim Schreiben meines Trainingsplans  ... aber die beiden langen Back-to-Back-Läufe zu Beginn lassen mich doch schon auf eine ganz gute Ausdauer schließen, da werden die paar fehlenden Kilometer jetzt (hoffentlich) nicht so ins Gewicht fallen. Und gegen den Körper trainieren bringt ja sowieso! nix. Weil: if you undertrain you might not finish, if you overtrain, you might not start. Und die Sonne - ja, es gibt sie wirklich noch - wieder gesehen zu haben, hatte auch was Feines!

Hier noch für die Interessierten die Details zu den einzelnen Läufen:

Fr, 26.1. - Anreise & Willkommenslauf (15,14km; 4:37min/km - https://www.strava.com/activities/1376292869)
Sa, 27.1. - Pendellauf Hotel-Leuchtturm-Hotel-Hafen-Hotel-Leuchtturm-große Schleife für nötige Kilometer auf 50km-Hotel mit Labestation beim Hotel (50,45km; 5:16min/km - https://www.strava.com/activities/1377882874)
So, 28.1. - Ausflug vom Hotel zum Strand Camposito bei San Fernando (52,35km; 5:36min/km - interessante Details wie zum Beispiel die nicht-fahrende Straßenbahn finden sich im Blog-Eintrag des Vorjahres - https://www.strava.com/activities/1379925599)
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Warum ich laufe? Weil ich Stress abbauen will. Weil ich was für meine Gesundheit tun will. Weil ich sehr kreative Ideen beim Laufen entwickle. Weil ich gerne mit Gesprächspartnern laufe, statt sie im Kaffeehaus zu treffen. Weil ich laufen will. Ich bin ein Lustläufer. Keine Trainingsprogramme, nix. Keine Pläne. Sonst wäre der Spass weg. Pflichten hab ich eh genug. Nur eins: Wenn ich eine Startnummer habe, wird alles gegeben.

Und wofür steht Runplugged? "run" steht hier sogar irgendwie für alle, die Wege zurückzulegen haben; Ob sportlich oder einfach in der Bahn oder im Auto zur Arbeit. "Plugged" wiederum kann ebenfalls vieles bedeuten: Gute Musik hören oder interessante Informationen inhalieren. Oder einfach nur die eigenen Akkus aufladen, "pluggen" halt.

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Ich bin ein begeisteter Runplugger seit fast 30 Jahren. Seit der Zeit, als der Sony Walkman Mitte der Achtziger mein Geniesserleben (und ich führe eines) verändert hat. Lasst Euch überraschen, welche Audiofiles wir für Euch parat haben und wie lässig ihr das mit Eurer Lieblingsmusik mischen könnt. Download: http://www.runplugged.com/app

Christian Drastil, Runplugged

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